Wahre Liebe -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 20. Dec 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3375

für den 20. Dec 2011 - Autor:

Wahre Liebe

“Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“.

Johannes 13, 34-35 *©*
 

Wenn in der Bibel von Liebe die Rede ist, dann ist damit die Liebe gemeint, die sich entscheidet zu lieben. Also die göttliche Agape-Liebe, die selbstlos ist und den Egoismus bewusst nach hinten stellen will. Die Agape (griechisch ‘³¬À•; lateinisch: die caritas) bezeichnet ein griechisches Wort für Liebe, welches durch das Neue Testament auch außerhalb des Griechischen zum festen Begriff geworden ist, sich aber der Bedeutung nach (zeitlich schon vorher) deutlich von Eros, Stoika und Philia unterscheidet. Jemanden zu mögen und im Umgang angenehm zu finden, lässt sich nicht künstlich bewerkstelligen oder erzwingen - es ist so, oder eben nicht. Sich aber zu entscheiden, jemanden mit der Liebe anzunehmen die Gott einem gab, das ist möglich und umsetzbar, selbst wenn es sich mit der Sympathie (rein menschlich) in Grenzen hält. Was uns oder andere daran hindert vollkommen zu lieben, ist der Umstand, daß wir unvollkommen (Fehler behaftet) sind und auch nicht immer klug und behutsam miteinander umgehen. Was wir aber können ist wachsen, lernen, umdenken und so in unserem praktischen Glauben auch vorankommen. Manches verkehrte Verhalten und mancher charakterliche Offenbarungseid sollte uns mehr erschrecken als die betroffenen Personen. Unsere Heiligung ist Gottes Wille (1. Thessalonicher 4,3), und dazu gehört auch, daß wir manchmal extrem mit uns selbst konfrontiert werden. Daß dies dann auch oft auf Kosten Anderer geht, lässt sich kaum vermeiden. Es ist zwar alles Gnade, aber Gott wird nicht unsere Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit unterstützen und stets auffangen. Wer meint, er kann Erkenntnisse sammeln im Glauben ohne die Bibel zu lesen, sich Predigten anzuhören, ein gutes Buch zu lesen oder auch zu beten und sich mit Glaubensgeschwistern friedlich auseinanderzusetzen, der gerät in eine fromme Schieflage. Und wer ebenso über Liebe philosophiert und nur seine Emotionen zum Maß aller Dinge in der Hinsicht hoch puscht, ist ein Träumer und ein Wohnzimmerchrist. Gott ist zwar klar, daß wir schwach sind, aber man kann sich darauf auch ausruhen (''ich kann das nicht'') und somit alles entschuldigen was man verpasst, ignoriert, für unwichtig oder unmöglich hält.

Wenn wir uns in eine Richtung bewegen die Gottes Willen entspricht (dafür auch beten und Gott um Kraft und Führung bitten) dann wird uns der HERR auch helfen die Dinge in der Tat umzusetzen (praktisch lieben) - auch dann, wenn wir uns selbst für unfähig halten und meinen zwei linke Hände zu haben oder zu schüchtern sind. Wir müssen einsehen, daß die Liebe untereinander ein ausdrückliches Gebot unseres HERRN und Erlösers Jesus Christus ist. In Johannes 15, 9-12 steht: ''Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe''. Es ist tatsächlich eine Entscheidung die dahinter stehen muss, damit es funktioniert und nicht in erster Linie schöne Gefühle und Sympathie. Letzteres ist oft nur sehr oberflächlich und manchmal auch nur eine Momentaufnahme, weil jemand sein Sonntagslächeln aufsetzt oder einen guten Witz erzählt hat. Es ist klar, daß praktische (tatkräftige) Liebe leichter fällt, wenn man jemanden mag, aber das ist nicht das Kriterium und davon hat Jesus auch nicht gesprochen - im Gegenteil wie wir in Lukas 6, 32-35 lesen: ''Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das Gleiche bekommen. Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen''. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß Gott uns manchmal genau solche Mitchristen und Zeitgenossen vor die Nase stellt, mit denen wir vorher kaum Kontakt hatten und die so gar nicht in mein ''Beuteschema'' passen. Sollte sich Gott etwas dabei gedacht haben?

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