Die Welt -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 11. Oct 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3305

für den 11. Oct 2011 - Autor:

Die Welt

Siehe, ich sage euch, hebt eure Augen auf.

Johannes 4,35b *©*
 

»Inzwischen baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! Er sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt! Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht? Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch, hebt eure Augen auf und beschaut die Felder; sie sind schon weiß zur Ernte. Wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.« (Johannes 4,31-38)

Jesus sagt seinen Jüngern, dass eines ihrer Probleme die Art und Weise ist, mit der sie ihre Umgebung betrachteten. »Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte?« Das Interessante an der Situation war, dass es tatsächlich noch vier Monate bis zur Ernte war und jeder, der landwirtschaftlich etwas verstand, dies auch bestätigen würde. »Siehe, ich sage euch...« Jesus hatte eine ganz andere Perspektive und Er wollte seine Jünger damals lehren, die Dinge anderes zu sehen, als sie es üblicherweise gewohnt sind.

Es gibt zwei Positionen, wie wir als Christen unsere Umwelt sehen: Wir sehen die Welt als ein Geschenk, das wir genießen sollen und dürfen. Wir dürfen das Paradies mitgestalten. Die Welt ist der Ort, der mithilft, uns Befriedigung zu verschaffen. Die Welt ist ja auch trotz vieler Missstände ein herrlicher Platz, der uns einiges bieten kann. Wir können sie auch anders sehen: als kleine Hölle. Dann ist die Welt ein schlechter Ort. Durch Not, Leiden, Kämpfe und Schwierigkeiten müssen wir Jesus näher kommen. Die Nachrichten aus aller Welt lassen uns eher zu der zweiten Ansicht neigen als zu der ersten.

In der Regel pendeln wir mehr oder weniger zwischen den beiden Ansichten hin und her. In bestimmten Augenblicken empfinden wir diese Welt als ein Segen, in anderen Momenten eher wie ein Fluch. Es kommt immer auf die eigene Perspektive an. Unsere Ansicht ist menschlich, natürlich und man weiß, was richtig ist. Doch Jesus sagt: »Ihr sagt... Siehe, ich sage euch...!« Jesus wünscht sich eine andere Sichtweise aus unserer Position.

»Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch, hebt eure Augen auf und beschaut die Felder; sie sind schon weiß zur Ernte.« Die Jünger sahen nur das, was sich ihren Augen zeigte. Jesus jedoch wollte ihnen eine völlig neue Sichtweise beibringen. Die Haltung: ''Es ist halt einfach so, wie es ist'' , verbunden mit der Neigung entweder zum Genuss oder zum Durchleiden ist schlecht für den Glauben. Diese Perspektive hindert, verhindert oder zerstört den Glauben.
Jesus sprach vorher mit einer Samariterin am Brunnen. Die Frau läuft nicht nur in die Stadt, sondern erzählte allen, was sie erlebt hatte. Jesus unterhält sich mit seinen Jünger. Zugleich macht sich ein Großteil der Stadt auf den Weg, Jesus zu sehen. Jesus machte den Jüngern klar, dass es Sein Auftrag sei, den Willen Gottes zu tun. Das ist auch der Auftrag der Christen heute.
Es folgte die Geschichte mit den unreifen oder reifen Feldern. Der entscheidende Satz lautet: »Hebt eure Augen auf!« Wir laufen Gefahr die Welt, unsere Mitmenschen, unsere Umgebung falsch zu sehen. Wir sehen die Dinge, wie sie sich uns darbieten. Das ist laut Jesus die falsche Sichtweise. Wir sollen unsere Augen emporheben, denn die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen, sondern sie sind in Wirklichkeit so, wie sie Gott sieht! Das klingt kompliziert. Jesus lehrt uns, zuerst auf Gott zu schauen und dann die Welt durch seine Augen zu betrachten. Die frischgepflügten Felder sind dann weiß zur Ernte, Kranke gesund, Tote lebendig und wir entdecken die Notwendigkeit des Dienens. Die Welt ist dann der Ort, an dem Gott Sein Reich aufrichten will und an dem Gottes Wille geschieht. Die Welt wird zur Werkstatt. Wir sind nicht in dieser Welt, um es uns gemütlich einzurichten, wie Manfred Siebald singt, und sie zu genießen, um die Schwierigkeiten zu durchleben, sondern wir sind in dieser Welt, um den Auftrag Gottes auszuführen. Gemeinde ist wichtig für unser Glaubensleben.

Vor 2000 Jahren hat uns Gott einen Auftrag gegeben und Er wartet immer noch darauf, dass wir hingehen, um Seinen Willen zu tun.

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