Heilung: Stolz - Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 06. Sep 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3270

für den 06. Sep 2011 - Autor:

Heilung: Stolz - Teil 2

Denn auch des Menschen Sohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Mk. 10,45 *©*
 

Jakobus und Johannes offenbaren uns hier deutlich, wie sehr das menschliche Wesen vom Stolz geprägt sein kann. Die beiden Brüder tauchen bei Jesus auf und bitten ihn, dass sie gerade neben ihm auf dem Thron im Himmel sitzen dürfen. Sie verlangen, mit Christus auf dieselbe Stufe erhoben zu werden und damit allen anderen überlegen zu sein. Nun gibt Jesus ihnen die entsprechende Antwort, doch was richtet der Stolz an: »Als die anderen Jünger von dem Wunsch des Johannes und Jakobus hörten, waren sie empört!« (V.41) Schon der geäußerte Ausdruck des Stolzes der beiden Brüder beeinträchtigte sofort die Beziehungen der zwölf Apostel untereinander. Stolz richtet sich immer gegen Beziehungen, beeinträchtigt, verletzt und zerstört sie. Stolz widerspricht dem Wesen Gottes. Die Bibel sagt: »Die Stolzen und Hochmütigen weist Gott von sich, aber den Demütigen gibt er Gnade!« (Jakobus 4,6).

Die Antwort auf das Problem des Stolzes gibt Jesus in unserem Bibelabschnitt, indem er einen Vergleich anstellt. Es ist ein Ausdruck des stolzen Menschen, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Jesus schlägt den Stolz mit seinen eigenen Waffen. ''Schaut euch einmal diese Welt an,'' fordert er seine Apostel auf. ''Die Menschen, die glauben, an der Spitze zu stehen, allen anderen überlegen zu sein, sind nur durch Gewaltanwendung, Missbrauch und Machtausübung dorthin gelangt und können sich auch nur so dort halten. Jetzt schaut mich an: Ich bin nicht gekommen, mich bedienen zu lassen, die Herrschaft an mich zu reißen und mit einem eisernen Zepter zu regieren, sondern um zu dienen und mein Leben für die gesamte Menschheit einzusetzen. Bei euch soll es genauso sein. Der Größte im Reich Gottes ist nicht der Stolze, sondern der Demütige!'' Die Medizin, der die Krankheit des Stolzes behandeln kann, lautet ''Demut''.

Demut ist ein zusammengesetztes Wort aus ''Dienen'' und ''Mut, Gesinnung''. Demütig ist also jemand, der die Gesinnung eines Dieners hat, d.h. die Einstellung von Jesus hat. Die Bereitschaft, ein Diener sein zu wollen, ist der wesentlichste Schritt zur Heilung von der Krankheit des Stolzes. Unsere Kraft, Freiheit, Freude, unser Frieden, unsere Beziehungen zu den anderen Menschen und unsere Gebete hängen von der Demut ab. Demut befreit davon, immer als erster am Ziel ankommen und im Mittelpunkt stehen zu müssen. Wir sehen die Welt nicht mehr als Feind an. Sie befreit von Machtstreben und dem Geltungsbedürfnis. Die Demut hat ihre Wurzeln in der Erkenntnis, wer wir sind / wer wir nicht sind. Der demütige Mensch urteilt und vergleicht sich nicht ständig mit anderen. Er seine Fähigkeiten und stellt sie den anderen freiwillig zur Verfügung. Der demütige Mensch weiss, bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Ein Titel hebt nicht einen Menschen hervor. Demut macht klar: Ich brauche in allen Dingen und für alles Gott. Ich bin schwach und brauche Hilfe.
Ein andermal stellte Jesus ein kleines Kind in die Mitte und sprach: ''Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in das Reich Gottes. Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes Reich!''« (Matthäus 18,1-4) Ein kleines Kind ist schwach. Es kann sich nicht selbst helfen, sondern ist von seinen Eltern abhängig. Jesus will deutlich machen: Wenn Du nicht wie ein Kind wirst, das seinen Vater braucht und ihm vertraut, dann werden wir Mühe haben, die Liebe Gottes zu erfahren. Die Größe von Jesus besteht darin, dass er sich klein machte und diente.
Von Jesus lernen wir, was Demut heißt: Die Bereitschaft zu dienen. Lass dich heute überraschen, wo du heute dienen darfst.

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