Eine neue Kreatur -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 18. Apr 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3129

für den 18. Apr 2011 - Autor:

Eine neue Kreatur

Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

2. Korinther 5, 17 *©*
 

Die Erneuerung eines gefallenen Menschen ist das größte Wunder auf Erden überhaupt. Es ist leichter, einen Toten zum Leben zu erwecken, denn der kann sich nicht dagegen wehren. Einen Menschen aber zu einer neuen Schöpfung zu machen, der sich, durch seine gefallene Natur bedingt, mit Händen und Füßen gegen diese Erneuerung wehrt, übersteigt dies somit um ein Vielfaches. Es braucht die Zusammenarbeit aller drei Personen der göttlichen Dreieinigkeit, um solch ein Werk vollbringen zu können. Es bedarf des gesamten Heilsplanes von Gott dem Vater, der uns schon vor der Grundlegung der Welt zur Sohnschaft vorherbestimmt hat, sowie in der Fülle der Zeit Seinen Sohn gesandt hat, damit dieser uns erlösen konnte. Es bedarf des sündlosen Lebens von Gott dem Sohn auf dieser Erde, sowie dessen stellvertretendes Leiden und Sterben an unserer Statt, die Auferstehung von den Toten, die Himmelfahrt und die Sendung des Heiligen Geistes zu Pfingsten. Und genauso notwendig bedarf es des Werkes des Heiligen Geistes, der uns die Augen öffnet für unsere Sündhaftigkeit, uns überführt, uns die Kraft gibt zur Buße und den Glauben in unsere Herzen einpflanzt.

Wenn wir nun so zu einer neuen Kreatur geworden sind, dürfen wir wissen, dass das Alte vergangen ist. Unsere alte Kreatur, der „alte Adam“ in uns mag das natürlich nicht. Schlechte Gewohnheiten müssen wegtrainiert und durch gute ersetzt werden. Süchte und Bindungen müssen gelöst und durch stärkere Bindung an den Herrn ersetzt werden. Es ist genug zu tun, um ein Leben damit zu füllen. Aber lasst uns dabei eines nie vergessen: Es ist nicht mehr notwendig, als alte Kreatur zu leben. Das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden. Wir haben ein neues Verhältnis zu Gott: Statt Angst und Zorn dürfen wir innige Gemeinschaft erleben. Wir haben ein neues Verhältnis zur Bibel: Als Wort Gottes ist sie uns verständlich und redet jeden Tag in unser persönliches Leben hinein. Wir haben ein neues Verhältnis zur Gemeinde: Wir sind nun ein Teil von ihr, gehören zu ihr und gehören ihr selbst. Alles, was wir sind und haben, gehört der Gemeinde als dem irdischen Leib des Herrn Jesus. Was Gott uns auf den Weg mitgegeben hat, ist nicht nur für uns persönlich, sondern in besonderer Weise für die Gemeinde gegeben. Unser Besitz, unsere Zeit, unsere Kraft, unsere Begabungen, alles besitzt dadurch nun die Gemeinde in demselben Sinne, wie Gott uns besitzt. Wir sind deshalb dazu aufgerufen, uns in unserer Gemeinde einzubringen, mitzuhelfen wo Hilfe nötig ist, einander zu dienen.

Weiter haben wir aber auch ein neues Verhältnis zu uns selbst: Wir sind von Gott angenommen und geliebt, so wie wir sind. Wir suchen deshalb nicht länger nach Bestätigung durch unsere fehlbaren Mitmenschen, sondern forschen in der Bibel nach dem, wie Gott über uns denkt. Das gibt uns auch eine völlig neue Perspektive in Bezug darauf, wie wir andere Menschen sehen. Weil Gott sie so geschaffen und gewollt hat, wie sie sind, nehmen auch wir sie so an. Und leider sind es nach wie vor sehr viele Menschen, die nichts von Gott wissen wollen, weil sie Ihn nicht kennen. Diesen Menschen dürfen wir nach unseren Möglichkeiten ganz praktisch in Tat und Wort Gottes Liebe näherbringen. Als Gemeinde sind wir der Leib Christi, also die Beine und Füße Jesu, die dorthin gehen, wo Hilfe nötig ist und die Arme und Hände Jesu, die überall mit Freude mit anpacken, weil sie wissen, dass es der Wille des Herrn ist. Wir sind gerade auch deshalb zu einer neuen Kreatur gemacht worden, damit wir der Welt die Liebe Gottes bringen dürfen. Gott tut nie etwas ohne eine Absicht damit zu haben. So sind wir neue Geschöpfe mit dem Auftrag, Gottes Liebe und Seine Botschaft von Seiner großen Liebe in alle Welt hinauszutragen. Wann fangen wir damit an?

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