Zeit zum Fasten -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 22. Mar 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3102

für den 22. Mar 2011 - Autor:

Zeit zum Fasten

Die Jünger des Johannes und die Pharisäer fasteten viel; und es kamen einige, die sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, und deine Jünger fasten nicht? Jesus sprach zu ihnen: Wie können die Hochzeitsgäste fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. Es wird aber die Zeit kommen, dass der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten, an jenem Tage.

Mk 2,18-20 *©*
 

Seit Aschermittwoch leben wir in der sogenannten Fastenzeit und die Katholiken holten sich ihr Aschenkreuz. Jedes Jahr wird erneut über das Fasten nachgedacht und die Angebote zum Fasten in Gruppen werden mehr. Was heißt aber fasten, was bringt es, wo liegt der Nutzen? Viele wollen abnehmen oder etwas für ihre Gesundheit tun. Der Körper soll mal für eine Zeit entgiftet werden und sie verzichten auf Alkohol oder Nikotin. Manche verzichten auch auf den PC. Menschen erfahren beim Fasten ihre (körperlichen) Grenzen, was manchmal gefährlich sein kann.

43 mal steht das Wort fasten in der Bibel. Durch die Bibel wissen wir, dass am Versöhnungstag gefastet wurde. An diesem Tag wurden die Sünden bekannt. Die Pharisäer fasteten am Donnerstag und Montag, und zwar so, dass alle es mitbekamen. Jesus fastet nur einmal, nämlich als er 40 Tage in der Wüste ist. Die Jünger fasteten nicht, obwohl Jesus dies ihnen sagte. Die Jünger fasteten erst, als Jesus in den Himmel aufgefahren war. Es wurde ja gefastet, um unter Verzicht in Gottes Nähe zu sein. Solange Jesus (= Bräutigam) lebte, war also aus diesen Grund kein Fasten notwenig. Das soll auch das Bild mit dem Bräutigam sagen. Fasten kostet Überwindung und Willensstärke zum Durchhalten.

Christen fasten, um in der Nähe Gottes zu sein. Sie beten Gott an. Ich stelle Gott in den Mittelpunkt meines Lebens. Das Fasten ist eine geistliche Übung, um Unwichtiges in den Hintergrund schieben zu können. Nur was ist für uns wichtig und unwichtig? Bestimmen wir das oder Gott? Verzichten wir auf für uns Wichtiges eine zeitlang, so lernen wir es zu schätzen und lernen es neu und verstärkt zu ehren und zu pflegen. Es ist leicht auf Sachen zu verzichten, die wir sowieso nicht so mögen. Mit dem Fasten richtet sich unser Leben wieder verstärkt auf Gott aus und wir bekennen unsere Schuld. Vielleicht wollen deshalb auch einige Menschen nicht fasten, weil sie dann ihre Schuld Gott oder einem Menschen sagen müssen. Im Beruf erlebe ich es oft, wie schwer es Kindern fällt, sich demütigend für etwas zu entschuldigen. Aber nicht nur Kindern fällt es schwer. Sünde trennt aber von Gott, aber wir dürfen trotzdem sicher sein: Er ist bei uns und geht uns nach. Er weiß, wie schwach wir sind und unsere Wünsche immer wieder unser Leben bestimmen. Gottes Pläne will ich einfach nicht in mein Leben lassen. Aber das dürfen wir wissen: Gott vergibt und ist gnädig. Viele Menschen leben mit dem Motto: Ich komme ohne Gott klar.

Fasten macht Sinn, wenn ich weiß, da ist Schuld in meinem Leben und ich muss etwas klären mit jemandem. Fand ein Gespräch statt, so tut es uns und dem andern gut. Es gibt Menschen, die fasten, wenn sie um Wegweisung beten oder wichtige Entscheidungen treffen müssen. Im Fasten zeigt ER uns SEINE Möglichkeiten. Wähle ich nun bewusst die Form des Fastens, um Gott nah zu sein, muss ich auch für ein ''Umstricken'' meines Lebens bereit sein.

Ich wünsche Dir, dass du heute Gottes Nähe erfahren darfst.

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