Gnade, Welt, Auftrag, Dienst -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 25. Feb 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3077

für den 25. Feb 2011 - Autor:

Gnade, Welt, Auftrag, Dienst

''Lass aber auch die Unseren lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo sie nötig sind, damit sie kein fruchtloses Leben führen''.

Titus 3,14 *©*
 

Eine beim Menschen angekommene, nichts bewirkende Gnade, wäre ein Widerspruch in sich selbst. Das wäre so, wie ein liebevoll zubereitetes Festmahl, daß man anschließend in die Biotonne wirft, und sich gleichzeitig über die Verschwendung von Lebensmitteln beschwert. Gnade geht alleine von Gott aus, aber die guten Taten tun sich nicht von alleine, auch wenn Gott sie für uns vorbereitet (Epheser 2,10). Sind wir hier aufmerksam und bemüht, tun wir das, was in Römer 12,21 steht: ''Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem''. Blinder Aktionismus ist hier nicht gemeint, also ''gute Taten'' an allem und jedem ob das Sinn macht oder nicht und gewollt ist oder nicht. Paulus betont bei den Werken, daß sie getan werden sollen, ''wo sie nötig sind''. Das impliziert dann eben auch, daß es möglich ist, seine Dienste (selbst wenn es gut gemeint ist) zu deplazieren. Andererseits ist es auch kein Verbrechen, wenn man manche Situationen falsch einschätzt - man lernt daraus. Wie erwähnt schreibt Paulus in Epheser 2,10: ''Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen''. Das beinhaltet dann eben auch, daß wir unsere Augen offen halten und eine gewisse Sensibilität für Situationen entwickeln und uns zu eigen machen. Ignoranz und selbst auferlegte Unempfindlichkeit sowie hochmütiges Desinteresse in Momenten, wo meine Hilfe (mein zuhören) und meine guten Taten angebracht wären, können dann auch zur Sünde werden. Jakobus stellt fest: ''Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde'' (Jakobus 4,17). Darum werden wir auch aufgefordert unsere eigenen Werke (nicht die von anderen) ernsthaft zu prüfen - Galater 6, 4-5: ''Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen''. Es ist nicht jeder für jedes gute Werk auch geeignet und die richtige Person.

Man kann sich auch falsche Lasten aufladen, indem man sich in Dienste und Aufgaben hineindrängt, die nicht für einen bestimmt sind, und für die man auch nicht begabt ist. Aber wenn man nichts tut, kann man das auch nicht herausfinden. Daß wir unseren Ruhm bei uns selbst haben, bedeutet gewiss nicht, daß wir uns selbst auf die Schulter klopfen sollten, sondern uns einfach darüber freuen dürfen, wenn wir gelegene Zeiten und Situationen tatsächlich und nachweislich zu etwas Gutem nutzen konnten. Hierbei können wir uns auch einander unterstützen und ermutigen. Eine Voraussetzung wäre, daß wir anderen Glaubensgeschwistern auch ermöglichen sie zu sehen und uns auch selbst sehen zu lassen. Darum sollen wir zum Beispiel die Gemeindestunden auch nicht versäumen (Hebräer 10, 23-24). Wen man nicht sieht, dem kann man nicht dienen und ihm helfen bzw. nachfragen wie es ihm geht. Das Prinzip der Welt ist, daß man seine Investitionen möglichst doppelt und dreifach auf irgendeine Weise wieder zurück bekommt. Sie verkündet, daß jeder selbst schauen muss wo er bleibt, weil einem sowieso nichts geschenkt wird. So sollten wir als Christen nicht eingestellt sein. Nicht im übertragenen Sinne: ''Eine Hand wäscht die andere'', sondern ich wasche meinem Bruder und meiner Schwester die Füße (Johannes 13,14) und diene (vergebe) ihnen so wie ich es kann, sehe und Gott es führt. Aktive Vergebung ist auch eine gute Tat. Ich sollte nicht in erster Linie dienen um selbst etwas zu bekommen. Mit guten Taten (auch an Ungläubigen) beweisen wir der Welt, daß wir Gottes Kinder sind - wie sollten sie es sonst sehen und erkennen? Aber wir müssen auch keine Angst haben vergessen zu werden und selbst zu kurz zu kommen. In 2. Korinther 9,8 lesen wir: ''Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk...''.


Bildquelle: http://www.pixelio.de

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