Jonas Flucht und Rückkehr -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 09. Feb 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3061

für den 09. Feb 2011 - Autor:

Jonas Flucht und Rückkehr

Er stellte wieder her das Gebiet Israels von Hamat bis ans Salzmeer nach dem Wort des HERRN, des Gottes Israels, das er geredet hatte durch seinen Knecht Jona, den Sohn Amittais, den Propheten, der von Gat-Hefer war.

2.Könige 14,25 *©*
 

In 2.Könige 14,25 wird ebenfalls ein Prophet namens Jona erwähnt, der während der Regierungszeit des Königs Jerobeam II von Israel wirkte. Dieser Jona hat Heil für Israel und darum wohl auch Unheil für die Nachbarvölker angekündigt. Sei n Heimatort war Gat-Hefer. Die Jonageschichte lokalisiert den Propheten in Jafo (heute: Jaffa) an.Es geht aber nicht um das Schicksal einer einzelnen Person, sondern man soll sich selber in der Handlung wiedererkennen.
Jafo gehörte nicht mehr zum israelitischen Bereich und doch hatte Gottes Wort dort schon Geltung. Tarsis war eine reiche Stadt und hatte einen Hafen, wo viele Schiffe ankamen. Bei den Schiffsleuten wird an eine Mannschaft aus verschiedenen Kulturen gedacht, denn jeder schreit zu seinem Gott. Wie nebenbei wird hier die Frage gestellt und im Weiteren auch beantwortet, welcher Gott nun eigentlich Herr des Himmels und der Erde sei. In der Antike war es üblich, den Willen der Götter auch durch Losen zu erkunden. Für unsere Welt wirkt ein solcher Glaube eher seltsam, doch auch wir kennen Reste dieser Anschauung, sprechen wir doch vom ''Los'' eines Menschen und im so genannten Losungsbuch sind die Bibelsprüche, die den Tagen zugeordnet werden, auch gelost werden. Die Schiffsleute versuchen durch Losen den Sündenbock zu finden, der an ihrer Lage schuld ist. Nach den Sündenböcken zu suchen ist leider auch heute ein immer noch übliches Verhalten, wenn irgendetwas schief geht, sei es im Privatleben, in der Politik oder Wirtschaft.
Gott erweist sich als der Herr. Sein Herrschaftsbereich ist der ganze Erdkreis. Jona kann Gott nicht aus den Augen kommen. Sogar die Schiffsleute, die eigentlich ganz andere Götter verehren, beten letztlich zu ihm. Der große Fisch, der Jona verschluckt, ist sicher das bekannteste Element in der Jonageschichte. Die meisten sprechen von einem Walfisch, obwohl ein Wal kein Fisch ist , sondern das größte Meerestier. In vielen Mythen kommt so ein Fisch im negativen Sinne vor: der Held kämpft mit einem Seeungeheuer. In der Jonageschichte ist der Fisch kein Ungeheuer, mit dem Jona kämpfen muss., sondern er steht für Bewahrung und Rettung, die Jona durch Gott erfährt. Ein Urbild der Geborgenheit, vergleichbar mit dem noch ungeborenen Kind im Mutterleib. Jona ist abgeschnitten von der Außenwelt, kann nachdenken über sich und seine Beziehung zu Gott. Da wandte er sich an Gott und er betet. Aber trotz aller Geborgenheit hat das Dunkel in der Höhle des Fischbauches auch etwas Beängstigendes: Es ist finster. Ich weiß nicht, wo ich bin und was geschehen wird: Diese drei Tage und drei Nächte bringen die Wandlung. Wenn Jona an Land gespuckt wird, ist dies wie eine neue Geburt. Er kann ein neuer Mensch sein und kann neu anfangen, aber seine Entwicklung ist noch nicht beendet.
Von Gott wird selbstverständlich in dieser Geschichte gesprochen. Er erteilt Aufträge, seine Stimme ist zu hören, er greift ins Geschehen ein. Wir erfahren seine Gedanken und Gefühle. Wir möchten auch von Gott erzählen, aber es wird auffallen, dass ich mich oft davor ''drücke''. Doch in allem, was Jona widerfährt, erkennt er Gottes Wirken. Ich meine, auch wir heute sind eingeladen, in dem, was uns begegnet, Gottes Spuren zu erkennen. Doch jeder Mensch muss dies für sich und sein Leben tun. Scheue dich nicht von Gott zu erzählen.r

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