Das praktische Gute -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 05. Jan 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3026

für den 05. Jan 2011 - Autor:

Das praktische Gute

''Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann''.

Römer 12, 9-17 *©*
 

Wenn am Ende des zwölften Kapitels des Römerbriefes steht, daß wir das Böse mit Gutem überwinden sollen (Vers 21), dann sind die Verse davor sozusagen der praktische Schlüssel, um durch dieses theoretische Eisentor hindurch zu kommen. Gutes zu denken ersetzt nicht Gutes zu tun. Wo ist das Böse? Wir wissen aus der Bibel, daß das Böse mit der Person des Teufels einhergeht. Aber das Böse ist nicht nur eine Person, sondern kann auch eine Sache, ein Gedanke, ein Weg oder eine Tat sein. Es kann von außen aber auch von innen kommen. Wir können böse Gedanken denken und unser Leib setzt dies dann um, wenn wir uns nicht bewusst dagegen entscheiden. Es ist das weltliche Prinzip sich nichts gefallen zu lassen und Menschen, die uns zusetzen und unsymphatisch sind, alles Mögliche zu wünschen, nur nichts Gutes. In Lukas 6, 27- 33 schreibt der Apostel entsprechend: ''Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch''. Und nur weil wir Christen sind heisst das nicht, daß wir in unseren Gedanken immer nur liebevoll, demütig, zuvorkommend und friedlich sind. Aber als Kinder Gottes sollen wir uns von allen anderen unterscheiden. Darum schreibt Paulus in Römer 12,2: ''Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene''. Wenn wir uns der Welt anpassen, können wir nichts unterscheiden und erfahren, was Gottes Willen ist.

Es ist nicht leicht anders zu sein und anders zu reagieren, und es kostet uns etwas, um nicht im Strom der Zeit und der Sünde und des Unglaubens mitgerissen zu werden. Als Christen sollen wir zum Frieden beitragen. Das bedeutet sicherlich nicht, daß wir nicht auch einmal kontrovers diskutieren können, oder immer ''friedlich'' sein müssen, wenn es um die Sache des Glaubens geht. Aber es ist ein Unterschied ob ich boshaft bin oder engagiert, oberlehrerhaft oder ehrlich und vermittelnd, ob ich aggressiv Ruhe einfordere oder sanftmütig bin, und dadurch Frieden stifte. Und auch, ob ich nur am jammern und nörgeln bin, oder dem Bösen durch Gutes den Kampf ansage, mich nicht vom Bösen vereinnahmen lasse, auch wenn es manchmal bequemer wäre. In Jakobus 3, 13-18 steht herausfordernd folgendes: ''Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider. Das ist nicht die Weisheit, die von oben herab kommt, sondern sie ist irdisch, niedrig und teuflisch. Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge. Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften''. Das Böse kommt von alleine, aber das Gute muss durch die Taten des Glaubens lebendig werden. Das ist auch der Grund dafür, warum der Glaube ohne die Tat tot ist (Jakobus 2,20). Wir stehen nicht alleine, sondern Gott weiß daß wir oft schwach und wankelmütig sind. Darum dürfen wir Gott um Kraft bitten ihm recht nachzufolgen und darüber hinaus, auch mitten im täglichen kämpfen und überwinden unsere Bestimmung finden. Wir brauchen keine Angst davor zu haben zu kurz zu kommen und als Mensch mit Bedürfnissen zu versauern. Das ist eine Lüge des Teufels. Der Dienst für Gott und die Arbeit des Glaubens bringt Segen den wir nicht für möglich halten werden.

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