Machet alle Völker zu Jüngern -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 09. Dec 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2999

für den 09. Dec 2010 - Autor:

Machet alle Völker zu Jüngern

Und Jesus ging auf seine Jünger zu und sprach: Mir ist alle Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. Geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin alle Tage bei euch bis zur Vollendung der Zeiten

Matth. 28,18-20 *©*
 

Dieser klassische Missionsbefehl steckt voller Überraschungen und Bedeutungen. Das Neue Testament kennt fünf verschiedene Stellen, die den Missionsbefehl beinhalten. In ihm wird der Auftrag in kurzen und wesentlichen Worten umschrieben. Jesus gibt uns einen klaren Auftrag, den wir auch ausführen sollen. Die Art der Umsetzung kann bei jedem unterschiedlich sein. Vielleicht vermeiden wir die Ausführung aus Furcht vor den Konsequenzen oder aus Bequemlichkeit.

Der auferstandene Jesus ist den Jüngern in Galiläa begegnet und hat er ihnen den Auftrag mitgeteilt. Jesus sagt ihnen vorher, dass er nun alle Vollmacht im Himmel und auf der Erde innehat! Die Jünger haben im gemeinsamen Leben mit Jesus die Wirkungen seiner Vollmacht erlebt. Dämonen fuhren aus Menschen, Kranke wurden geheilt und Tote erwachten zum Leben. Er beherrscht Naturgewalten. Diese Macht an spezielle Situationen, sie sollte den Zuhörern etwas klarmachen. Nach seiner Auferstehung tritt eine Veränderung seiner Autorität ein: Sie ist nunmehr ständig vorhanden. Ihm wurde sie gegeben und man kann sie ihm nicht nehmen. Er lebt nicht mehr als Mensch auf der Erde, sondern er ist auferstanden und hat den Tod besiegt. Praktisch heißt das für uns: Jesus ist der Herr, und er kann alles! Nur das vergessen wir oft, wenn es zur Ausführung seines Auftrages kommt. Wir erahnen dann die Situationen, die Reaktionen von Menschen oder lassen uns von den möglichen Konsequenzen abschrecken. Die Umstände, Menschenfurcht und Unsicherheit bestimmen unser Handeln. Jesus sagt auch, dass er bis zum Ende bei uns bleibt. Das heißt:: Jesus ist immer bei uns - in jedem Augenblick. Das können wir auch schnell aus den Augen verlieren und fühlen uns einsam und im Stich gelassen. Unter den Bedingungen ist Evangelisation nicht wirkungsvoll.

Weil Jesus alles kann und immer bei uns ist, darum sollen und dürfen wir in die Welt gehen und den Menschen die frohe Botschaft bringen. Jesus hat aber nie gesagt, dass wir Menschen bekehren sollen. Der Auftrag heißt: Menschen in einen Prozess hineinzuführen und sie darin zu begleiten. Er ergänzt diesen Auftrag mit den Aussagen »tauft sie...« und »lehrt sie...«. Die Jünger sind mit dem sie« gemeint. »... tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.« Mit dieser Aussage geht es Jesus um die tiefere Bedeutung. Was bedeutet eigentlich die Taufe? Die Taufe ist ein Zeugnis, dass wir mit Jesus ein neues Leben begonnen haben. Eine Liebesbeziehung wird öffentlich bezeugt. Evangelisation ist eine Einladung in eine Liebesbeziehung mit Gott. Er lädt uns in Liebe ein. Es ist eine feste Beziehung mit Ihm. »Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leib getauft.« (1.Korinther 12:13). Die Taufe verbindet uns mit dem Leib Christi. Mit jemanden ein Leib zu werden ist die engste Verbindung, die eingegangen werden kann. Als Jünger hat man eine persönliche Beziehung zu Gott. » ...lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe.« Damit man die Gebote halten kann, muss man sie zuerst einmal kennen. Evangelisation hat damit zu tun, den Menschen die notwendigen Infos zugeben. Dazu kommt die Frage: Wie können wir Gottes Gebote halten? Wie machst du das? Wie sieht das praktisch aus? Es ist nicht möglich, jederzeit alle Gebote zu halten. Mein Leben lang bin ich abhängig von Gottes Hilfe und seiner Begleitung. Wir zeigen anderen Menschen durch unser Leben mit Gott, wie wir versuchen, die Gebote zu halten.

Hingehen und Menschen zu Jüngern machen können wir nur, wenn wir selbst in einer Liebesbeziehung zu Jesus leben. Man kann jemanden nur soweit anleiten, wie man es selber weiß, d.h. wir haben die Autorität Jesu persönlich anerkannt, leben in einer Beziehung mit ihm und sind vollständig von Ihm abhängig. Diese Dinge sind ganz praktisch zu verstehen. Sie verlangen eine klare Aussage: ein klares Ja von dir. Daraus wird Evangelisation: andere einladen, vorleben - eine ganz natürliche Folge entsteht.

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