Was ist uns der Eckstein wert? -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 27. Sep 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2926

für den 27. Sep 2010 - Autor:

Was ist uns der Eckstein wert?

Euch nun, die ihr glaubt, ist Er von Wert, den Ungläubigen aber ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Haupt der Ecke geworden.

1. Petrus 2, 7 *©*
 

Hier nun stellen wir eine absolut scharfe Abgrenzung fest: Auf der einen Seite die Gläubigen, denen der Eckstein von großem Wert ist. Auf der anderen Seite aber stehen jene, die den Eckstein verworfen haben. Ihnen kann der Eckstein nichts bedeuten, im Gegenteil, er wird ihnen zum Verhängnis. Er wird zu Stolperstein, der alle in den Tod fallen lässt, die nicht glauben. Es ist eine große Tragik, dass viele Menschen von heute, die sich Christen nennen und dem Herrn Jesus gehören wollen, trotzdem daran Anstoß nehmen, dass der Herr in der Gemeinde gefunden werden will. Sie sind verletzt, resigniert und abgestoßen von menschlichem Versagen in einer ihnen bekannten Gemeinde. Und doch ist der Herr Jesus der Eckstein des geistlichen Tempels namens Gemeinde. Die moderne Welt hat die Christen unterwandert, hat sie genauso leidensscheu gemacht wie sie selbst ist und ihr das Wissen um den Wert des Leidens völlig weggenommen. So kommt es, dass viele verletzte Christen ihre Verletzungen nicht überwinden können und sich deshalb abgrenzen und der Gemeinde fernbleiben. Manche wollen das gar nicht wirklich, sie arbeiten vielleicht sogar in vielen übergemeindlichen Veranstaltungen mit oder besuchen Seminare und reisen weit herum, um „geistliche Nahrung“ zu bekommen. Sie merken es nicht, aber sie werden so immer weniger resistent gegen falsche Nahrung, die ihr Abwehrsystem untergräbt. Deshalb hat der Herr die Ortsgemeinde als Sein Tempel und den Ort Seiner manifesten Gegenwart erwählt. Nur dort, wo aktiv Gemeindezucht geübt werden kann, ist mit dieser Herrlichkeit Gottes zu rechnen.

Wenn man nun das verwirft, was Gott Selbst eingesetzt hat, dann verwirft man Gott und den heiligen Tempel und dessen Eckstein auch. Und da bringt alles Gelaber wegen „Gott kennt mein Herz“ nichts. Ja, Er kennt es und wir Menschen erkennen es auch am Handeln. Denn so spricht der Herr: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Und zu den erkennbaren Früchten gehören nun mal die Worte und Tatehn genauso dazu. Wenn wir nun als brauchbare Gefäße dem Herrn dienen wollen, so ist es nötig, dass wir unsere Verletzungen erkennen. Sie sind eine Tatsache und können nicht wegdiskutiert werden. Aber der Herr möchte sie heilen. Langjährige Verletzungen sind wie eine eiternde Wunde oder wie Krebs: Solange man nicht alles Schlechte aufschneidet, herausoperiert und heilen lässt, wird sich diese innere Bitterkeit immer weiter ausbreiten. Sie macht uns auch gegen andere Menschen ungenießbar und verletzend. Und nicht zuletzt macht uns diese Bitterkeit auch offen für alles Neue. Das meine ich in negativer Weise. „Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht“, hab ich mal wo gelesen. Plötzlich bekommen neue Lehren, die eben genau etwas anderem entsprechen als dem, was man in der Gemeinde, wo man verletzt wurde, hörte, eine ganz große Sympathie. Und gleichzeitig fehlt die notwendige Nüchternheit, die es braucht, um eine Lehre aufgrund von Gottes Wort zu beurteilen.

Auf der anderen Seite müssen wir sehen, wie Gottes Wort uns befiehlt, unseren Brüdern und Schwestern zu vergeben. Und wo das nicht geschieht, werden wir Gott ungehorsam und verlassen Seine Schutzatmosphäre des Gehorsams. Deshalb lässt Gott uns in diesem Fall auch in die Falle des Feindes reinlaufen. Mit dem Wunsch, dass wir, wenn wir wieder herausgerettet sind, Ihm noch stärker vertrauen dürfen. Wo wir aber mit Freude die Gemeinde besuchen, werden auch Ungläubige darauf aufmerksam und fragen sich, woher wir die Kraft und Freude für unser ganzes Leben hernehmen. Und wenn sie fragen, dürfen wir sie auf das Gebäu hinweisen, dessen Eckstein unser geliebter Herr Jesus geworden ist.

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