Re-signieren- ein Neuanfang -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 12. Aug 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2880

für den 12. Aug 2010 - Autor:

Re-signieren- ein Neuanfang

Was willst du hier, Elia?

1.Kön.19,9 *©*
 

Resignieren in schweren Situationen kennen wir alle. Wir geben auf und wollen auch nichts mehr an der Sache etwas ändern. Die Kraft fehlt. ''Resignation'' - kaum jemand vermutet dahinter etwas Positives. ''Resignieren'' bedeutet entsiegeln, offenbaren und beinhaltet die positive Chance, zu neuer Erkenntnis, zu einem neuen Anfang zu kommen. Solche Resignation ist nicht verantwortungslos, sondern ein Ausdruck von echtem Gottvertrauen. Sie kommt nicht von selbst, sondern setzt einen Dank- und Erkenntnisprozess voraus. Elia trat gegen 450 Baalspriester an und hat gesiegt. Die Königin Isebel droht ihm den Tod an. Die Geschichte Elias ist in 1.Könige 19 nachzulesen.

Elia bekommt Angst und läuft um sein Leben. Seine Reaktion ist nicht unverständlich.. Er ist nach dem Vorangegangenem abgespannt und müde. Er ist ist psychisch fertig. Er bittet aber nicht nicht Gott um Kraft und Hilfe, sondern will sterben. Er ist lebensmüde. Nach schönen Zeiten und Erlebnissen mit Gott kommt oft eine Krise, d.h. Gottes Gegenspieler greift uns an. Er macht auch Elia lebensmüde. Elia ist verzagt. Verzagtheit ist Undank gegen die bisherigen schönen Erlebnisse mit Gott. Man wird vergesslich. Verzagtheit ist aber auch Unglaube gegenüber Gott. Man wird deprimiert. Verzagtheit ist Misstrauen gegenüber der Hoffnung, dass Gott führen wird und Elia wird hoffnungslos. Elia sieht nicht mehr die Wirklichkeit, sondern er fühlt sich einsam.

Was macht Gott? Gott straft Elia nicht, sondern schenkt ihm Schlaf, Essen und Trinken. Dies ist ein erster Schritt aus der Verzagtheit. Es gibt Zeiten, in denen weniger Verpflichtungen und mehr Ausruhen nötig sind, damit die Batterie wieder aufgeladen werden kann. Gott ruhte am 7. Tag. Gott erinnert Elia aber auch an den Bund mit den Vätern, an ihre Siege und Kämpfe und an die treue an ihn. Er erinnert daran, dass eigene Wege zu nichts führen. Die Erfahrungen anderer wollen ermutigen, selbst den Weg in die Hand zu nehmen. Zu viele wollen das Ziel, aber nicht den Weg.
Gott beginnt dann als Erster das Gespräch mit Elia. Nach 40 Tagen fragt Gott: ''Was machst du hier, Elia?'' Elia sollte da nicht sein, wo er gerade ist. Elia gibt eine ausweichende Antwort. Doch Gott spricht ihn wiederholt an. Gott nimmt Elia mit in die Stille und begegnet ihm im ''Sausen''. Er zeigt ihm, wo man ihn finden kann. Wir können manche Arbeiten liegen lassen, aber auf eines können wir nicht verzichten: Auf die Stille vor und mit Gott. Dort redet er zu uns. Oft sind wir zu beschäftigt mit unseren Vorstellungen und wir drehen um uns selbst. Wichtig ist die Frage: Was will Gott?
Man wird aber mit manchen Problemen aber nicht fertig, indem man flieht, sondern nur indem man sich ihnen mit Gott stellt. Er schickt uns an den alten Platz zurück, damit wir neues Vertrauen zu ihm und seinem Wort gewinnen. Dann gibt Gott uns neue Anweisungen, die wir dann auch gerne hören. Elia soll seinen Nachfolger salben. Der Ungehorsam ist von Gott vergeben. Elia bleibt Gottes Kind, wie wir auch seine Kinder bleiben. Waren wir ungehorsam, Gott vergibt uns. Nur die Konsequenzen unseres Ungehorsams müssen wir u.U. weiter mit uns tragen.

Warum flüchten wir immer, warum stellen wir uns nicht den Problemen und Fragen mit Gottes Hilfe? Warum hören wir auf andere oder suchen die Schuld bei andern? ''Re-signieren'' wir lieber, indem wir Gott ein leeres Blatt hinhalten und fragen: Was willst du? Was ist dein Weg für mich? Vergib mir meine eigenen Wege! Fang mit mir neu an! Ich wünsche dir heute Kraft, damit du ''re-signieren'' kannst.

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