Bestimmung des Glaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 19. Jun 2010)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2826

für den 19. Jun 2010 - Autor:

Bestimmung des Glaubens

''Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern''.

Römer 8, 28-29 *©*
 

Was will Gott? Zuerst und als Grundlage für alles weitere Handeln Gottes, müssen wir hier unsere Errettung nennen, ohne die wir vor Gott nicht angenommen werden können. In Apostelgeschichte 17, 30-31 lesen wir entsprechend: ''Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat''. Dem gerechten Gericht Gottes entkommen wir nicht, ohne an die Vergebung unserer Sünden zu glauben, also an Tod und Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der an unserer Stelle mit seinem Blut für die Sünden bezahlt hat. Das ist die Grundlage und das Fundament des Glaubens. Wenn wir nun neugeboren wurden und Christen sind, und somit einen Blick für das Reich Gottes bekommen haben (Johannes 3,3), geht es darum, was wir nun mit diesem neuen Leben auf Erden anfangen? Was hat Gott konkret vor? Wir wissen, daß am Ende unseres Lebens das sichtbare Reich Gottes auf uns wartet. Wir dürfen wissen, daß uns die Sünden durch die Vollmacht Jesu vergeben wurden (Markus 2,10). Aber bis dahin sollen wir verwandelt werden, uns verändern, einen neuen Charakter bekommen und lernen mit den Augen Gottes zu sehen und zu handeln. Mit anderen Worten, sind wir: ''...vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden...''! Das ist unsere Bestimmung. Wir sollen Jesus ähnlicher werden. Paulus sagt es im Römerbrief ganz klar, was Gottes Wille in dieser Hinsicht für jeden Christen ist. Was das für ein Privileg ist und in welchen geistlichen Dimensionen wir hier wandeln dürfen, sprengt wohl jede Vorstellungskraft. Aber dennoch ist das alles eine überaus praktische Sache die uns auch nicht überfordert oder chronisch deprimiert. Wenn wir das Leben Jesu anschauen, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, daß der Sohn Gottes leiden musste und missverstanden, geschmäht, abgelehnt und belächelt wurde. Jesus wurde verfolgt und seinen Nachfolgern muss es ebenso ergehen (Johannes 15,20). Als Christ auf Erden zu leben beinhaltet auch (nicht nur) Leid und Schmerz.

In 1. Petrus 2, 21-24 steht: ''Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden''. Und wer Jesus lieb hat, der geht diesem Leid auch nicht aus dem Weg oder gerät in Panik wenn es ihm begegnet. Jesus ist uns so nahe gekommen in seinem Menschsein, daß er uns ganz persönlich und individuell einen Lebensweg bestimmt hat, der aus uns etwas macht, was Gott ähnlich ist. Darum werden wir ja auch ''Kinder Gottes'' genannt. In Philipper 2, 13-15 lesen wir: ''Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt...''. Gott bewirkt es, daß wir durch das was wir erleben und erfahren mit der Zeit verändert werden. Das sind sicherlich nicht nur angenehme Dinge. Wir sind zwar der Sünde gestorben (Römer 6,11) müssen aber oft noch mit den Folgen leben und auch so manche Dummheit und manche Fahrlässigkeit am eigenen Leib durch entsprechendes Leid erdulden. Aber letztlich, hier gilt das Versprechen des Allmächtigen, wird uns alles zum Besten mitwirken, weil wir nach Gottes Vorsatz dazu bestimmt sind (Römer 8,28). Wie werden wir also dem Bild Jesu gleichförmig? Indem wir Jesus anschauen! Sein Leben, sein Wirken, sein Charakter, seine Worte und sein Gehorsam sind uns zum Vorbild und zur Anbetung geworden. In 2. Korinther 3,18 lesen wir in wunderbaren Worten was uns durch die Gnade Gottes geschehen wird: ''Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn''. Amen.

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