Die Verheißung der Eva -|- Andacht von Helmut Kalny (Daily-Message-Archiv, 16. Jun 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2823

für den 16. Jun 2010 - Autor:

Die Verheißung der Eva

Zur Frau sprach er [Gott]: Ich mache dir viele Beschwerden und lasse deine Schwangerschaften zahlreich sein. Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären.

1. Mose 3,16 *©*
 

Kinder gebären - unter Beschwerden, mit vielen Schmerzen. Die Folge der Sünde von Eva nach der Gerechtigkeit Gottes. So geht nun der Weg jeder Mutterschaft, jeder Geburt eines Kindes durch diese Schmerzen hindurch. Doch Gott ist nicht nur ein Gott der Gerechtigkeit, sondern auch ein gnädiger Gott. Dieser Gnade will ich in der heutigen Andacht nachspüren.

Ist nicht Zeugung, Schwangerschaft und Geburt ein großes Wunder? Aus einer kleinen Eizelle wird durch Vereinigung mit dem Samen des Mannes neues Leben – von Gott geschenkt!

(Psalmen 127,3) Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.

Aus dieser winzigen Eizelle wird in neun Monaten der innigen Verbindung zwischen Mutter und Kind ein ganzer Mensch. Der Körper entwickelt sich, der Kopf, Arme und Beine entwickeln sich. Das Gehirn entwickelt sich, eine neue einzigartige Persönlichkeit wird geformt! Auf dem Ultraschall ist das Werden des kleinen neuen Erdenbürgers anzuschauen – wahrlich, hier wächst ein neuer Mensch heran, Gottes größtes Werk der Schöpfung!

(1. Mose 1,27) Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau

Der Name Eva bedeutet „Leben“. Das neue Leben – der neue Mensch - gebildet durch Gott und gezeugt durch den Mann – darf sich entwickeln in der Leiblichkeit und Herzenswärme der Frau, vollendet durch die Geburt, da das Kind das Licht der Welt erblickt! Gott hat der Frau als seinem Ebenbild die Gabe des Hervorbringens neues Lebens geschenkt - welch einen wunderbarer Anteil an dieser Verheißung hat er der Frau gegeben!

(Psalm 139, 13-14) Denn du hast meine Nieren gebildet, du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!

Ja, noch viel mehr! Gott selbst ist am Werk im Leib der Frau, er selbst wirkt die Gestaltwerdung des neuen Erdenbürgers – in Leib, in Seele und in Geist! Welch eine wunderbare Erfahrung der Berührung zwischen Gott und Mensch, ganz am Anfang des Lebens!

Die wunderbarste Erfüllung dieser Verheißung ist die Menschwerdung Jesu Christi!

(Lukas 1, 35) Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden

Nach dem Fall des Menschenpaares im Garten Eden sprach Gott zu der Schlange, 1. Mose 3,15:
Ich stelle Feindschaft zwischen dich und die Frau, deinem Nachwuchs und ihrem. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm die Ferse zerbeißen.

So hat Gott diesem Fluch der Eva den größten Segen hinzugefügt. So hat er mit der Strafe seiner Gerechtigkeit den größten Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen verbunden! Halleluja!

In Jesus kommt Gott zu uns. Gott will dir heute sagen: Ich bin bei dir! Du bist nicht allein!

Auch an dieser Verheißung hat Gott der Frau einen Anteil geschenkt. Ganz am Anfang darf das Kind durch die Entwicklung im Leib der Mutter, beim Stillen an der warmen Brust der Mutter und in den Jahren der Kindheit durch seine Mutter diese Erfahrung machen: Mutter, du bist bei mir! Ich bin nicht allein!

So ist das Anvertrauen des neuen Lebens auch ein großer Erweis der Vertrauens Gottes an die Frau! In der Schwangerschaft, in der Geburt und in der Erziehung darf die Frau den Grundstein der Urerfahrung des Vertrauens und des Geliebtseins durch Gott legen!

(1. Timotheus 2,14-15) Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung; sie soll aber gerettet werden. Durch das Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.

Nun ist das wohl eine Mahnung an die Frauen, in der Gesinnung zu wandeln, die Gott dem Wesen der Frau ins Herz gelegt hat: die Liebe Gottes wiederzuspiegeln in einem stillen und besonnenen Herzen und Geist. Wie herrlich kommt diese Gesinnung zum Ausdruck in der Liebe der Mutter zu ihrem Kind!

Doch wie ärmlich wäre unser Betrachten, wollten wir die Gabe der Frau des Kindergebärens auf eine bloße Verknüpfung des biologischen Aspekts mit dem Heil der Frau reduzieren, wo Gott solche großen Verheißungen mit dieser Gabe verbunden hat!

Zuletzt verbindet Gott die Gabe des Kindergebärens mit seiner Gemeinde, das Gebären mit dem Geschenk des neuen Lebens aus Jesus Christus!

(Jesaja 45, 10) Wehe dem, der zum Vater spricht: »Warum zeugst du?« und zur Frau: »Warum gebierst du?«

Gott vergleicht in seinem Wort die Frau mit seiner auserwählten Gemeinde, mit der Braut! Das Zeichen der Geburt, des Hervorbringens wird zum Zeugnis der Gemeinde! Aus Gott gezeugt – darf im Schoß der Gemeinde Gottes das neue Kind Gottes zur Welt kommen!

(1.Petrus 3, 7) Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammenleben und ihr Ehre erweisen, weil ihr ja gemeinsam Erben der Gnade des Lebens seid, damit eure Gebete nicht verhindert werden.

Liebe Brüder, wenn nun Petrus uns ermahnt, unseren Frauen mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, so bedenkt, welch großartige Verheißungen Gott in eure Frau hineingelegt hat! Gott hat die Frau als das schwächere Gefäß geschaffen, damit sie die Liebe Gottes in besonderer Weise widerspiegeln darf, wie es auch euch – nach der Gnade des Herrn – in euer Kindheit selbst geschehen ist! Nun, so gebt diese Liebe nun in besonderer Sorgfalt und Hingabe wieder an eure Frauen, wie euch auch Epheser 5, 25-28 ermahnt!

Seht die Schwäche eurer Frauen nicht als einen Mangel, sondern seht vielmehr darin auch eure eigene Schwachheit, zu der uns Gott nach 2. Korinther 12,9 berufen hat, damit wir in aller Schwäche das Evangelium von Christus weitergeben - nicht in unserer unvollkommenen Kraft - sondern vielmehr in seiner vollkommenen Kraft und Liebe!

Und wenn Gott eure Ehe mit einem Kind segnet, so steht eurer Frau in ihren Beschwerden bei. Lasst sie in dieser Zeit eure Liebe besonders erfahren: Du bist in deinen Nöten nicht allein, denn ich bin bei dir. Geht gemeinsam durch die Leiden und Freuden der Geburt eurer Leibesfrucht, und bringt alles gemeinsam vor Gott im Gebet. Ein wahrhaft guter Anfang für das neue Leben!


Seid herzlich gesegnet im Herrn, euer Bruder

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