Errettung -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 27. Mar 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2742

für den 27. Mar 2010 - Autor:

Errettung

Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Joh 3,16 *©*
 

Mein heutiges Thema ist eigentlich viel zu groß für eine Kurzandacht - so möchte ich hier nur einige Gedanken dazu anreißen - wer mag, kann mir gerne seine Gedanken dazu schreiben.

Bei dem Thema Errettung kommt zuerst einmal die Frage, wer errettet ist. In diesem Zusammenhang steht dann auch der Begriff der Heilsgewißheit. Die dritte Frage ist dann, ob ein Christ auch wieder verloren gehen kann.

Im Gegensatz zum Alten Bund, in dem man gerecht war, wenn man alle Gebote des Gesetzes erfüllte, ist es seit Jesus (im Neuen Bund) anders. Die heutige Bibelstelle sagt es eigentlich klar aus, dass der nicht verloren geht, der an den Sohn glaubt. Der Glaube ist die einzige Bedingung, um gerettet zu werden - das Leben und die Werke sind dafür gänzlich unerheblich.

Auch Paulus schreibt, dass wir vom Gesetz frei sind. Unser Heil hängt nicht davon ab. Heißt dies nun, dass es egal ist, wie wir leben? Das will Paulus damit sicher nicht sagen. Unsere Werke sollen nicht ein Zwang sein, um gerettet zu werden, sie sind eher die Folge unseres Glaubens. Wenn wir Jesus nachfolgen wollen, dann kann es uns nur ein innerer Drang sein, so zu leben, wie es Gott gefällt.

So entscheidet unser Glaube, ob wir gerettet werden - unsere Werke, die Bibel nennt sie auch Schätze im Himmel, zeigen uns dann nur noch unseren Platz an, den wir einmal in Gottes Herrlichkeit haben werden. Und doch sollen wir das Gute nun nicht aus Berechnung tuen, um besser da zu stehen, sondern einzig und allein um der Liebe willen. Wer Gutes tut, um besser da zu stehen, der hat vor den Menschen seinen Lohn schon dahin.

So gibt es dann auch eine ganz persönliche Heilsgewißheit. Wenn ich an Gott, an Jesus und an seine Heilstat für mich glaube, dann kann ich mir des ewigen Heils sicher sein. Doch ist diese Gewißheit ganz persönlich. da ich den Glauben eines anderen nicht sehen oder beurteilen kann (ich sehe nur seine Werke) kann ich auch nichts darüber sagen, ob er errettet sein wird. Ich kann niemandem seinen Glauben und somit seinen Platz im Himmel abstreiten. Genauso kann ich mir bei keinem Menschen - und sei er noch so gut - sicher sein, ihn in der Ewigkeit wieder zu treffen ...

Doch wie ist das, kann ich dieses Heil auch wieder verlieren? In Römer 8,38-39 lesen wir, dass nicht, aber auch rein gar nichts uns scheiden kann von der Liebe Gottes. Wenn Gott mich einmal als Kind angenommen hat, kann mich dann noch etwas von ihm wieder trennen? Ich denke, es gibt da nur eine Möglichkeit, nämlich die, dass ich Gott entsage. Mein eigener Wille ist das einzige, was mich aus dem Heil wieder heraus ziehen kann. Unsere Aufgabe ist es, bei ihm zu bleiben und uns von ihm füllen zu lassen (Joh 15,4) ''Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.'' Ich denke hierbei auch an die Geschichte vom verlorenen Sohn. Seine ganze Kindheit und Jugend verbrachte er beim Vater und war dessen geliebtes Kind. Doch dann dachte er, er könne auf eigenen Beinen stehen und brauchte den Vater nicht mehr. Er ging in die Fremde und lies seinen Vater zurück. In diesem Moment war er einsam, verlassen und verloren, so wie wir es sind, wenn wir Gott den Rücken kehren.

Doch auch dann vergißt Gott uns nicht. Wenn wir, wie der Sohn unseren falschen Weg sehen und einsehen und umkehren, so wird er uns mit offenen Armen wieder aufnehmen. Ich kenne es selbst aus leidvoller Erfahrung, dass selbst, als ich Gott einmal verlassen hatte, er mir nach ging und mich wieder zu sich gezogen hat. Wie der Schäfer das verlorene Schaf sucht, bis er es gefunden hat, so geht auch Gott uns hinterher, dass wir nicht verloren gehen. Wir müssen uns nur wieder finden lassen ...

Bist du dir deines Heiles sicher oder bist du noch auf der Suche nach dem richtigen Weg?

Ich wünsche dir noch ein gesegnetes Wochenende.

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