Jahr der Stille - Funkstille -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 21. Mar 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2736

für den 21. Mar 2010 - Autor:

Jahr der Stille - Funkstille

Ein Abendgebet ''Ein Psalm Davids, vorzusingen, beim Saitenspiel.'' Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet! Ihr Herren, wie lange soll meine Ehre geschändet werden? Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern! Erkennet doch, dass der HERR seine Heiligen wunderbar führt; der HERR hört, wenn ich ihn anrufe.

Psalm 4,1-4 *©*
 

Funkstille kann eine technische Panne beim Anbieter sein und alle Empfangsgeräte (TV, Handy, PC) schweigen. Wetterbedingt können Nebel oder Schneetreiben auch den Empfang stören. Kein Rütteln am Kabel, kein Aus- und wieder Einschalten des Gerätes hilft. Keine Hotline ist zu erreichen. Ungewohnte Stille, kein Empfang nach außen. Was mache ich jetzt? Wie gehe ich damit um?

Funkstille - ich denke, die kennt jeder. Eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Menschen wegen einer argen oder lapidaren Sache. Keiner sagt was, keiner macht den ersten Schritt auf den andern zu. Unangenehme Funkstille. Der Gutmütigere will endlich mal hart bei seiner Meinung bleiben und nicht wieder nachgeben. Der Sture bleibt bei seiner eingefahrenen Meinung. Meist akzeptiert der Gutmütigere mal wieder die Meinung des andern und macht den ersten Schritt auf den andern zu. Es kann sein, obwohl sie wieder miteinander reden, doch noch eine innerliche Funkstille herrscht. Der eine weiß, dass der andere sich nie ändern wird, besonders, wenn der Streitpunkt öfter auf den Tisch kommt.

Wir Menschen lieben eingefahrene Wege und Meinungen im Alltag und haben so unseren Rhythmus. Den wollen wir nicht aufgeben. Johannes Jordan schreibt aber die Liedzeile: ''Einer braucht den andern, keiner lebt für sich.'' Leider scheitert manche Ehe durch diese Tatsache und Vorkommnisse, Freundschaften zerbrechen und ganze Familienbande werden durchgetrennt. Geschwister zerstreiten sich oft nach dem Tod ihrer Eltern. Nachbarn schauen sich nur noch beäugend an. Die neuen Wege sind erst mal holperig, unbequem und unbekannt. Man muss seine ersten Erfahrungen damit machen und bei jedem Schritt genau hinsehen oder vielleicht sogar überlegen. Das Zueinander finden fällt uns Menschen oft schwer.

Jetzt kommt Gott in unser Leben bzw. Gott spricht mit uns in der stillen Zeit, in der Predigt oder sonst irgendwie zu uns. Er hat eine für uns unbequemere Meinung und wir spüren und merken dies. Alte Wege sollen wir verlassen und neue gehen. Das ist aber Neuland und unbekanntes Terrain. Gehen wir das Risiko ein oder ist dann auch Funkstille? Wie ist diese Funkstille zu ertragen? Wer macht den ersten Schritt? Wer ist der Gutmütigere? Sehe ich ein, ich muss was bzw. ich muss mich ändern? Was bleibt, wenn Gott durch unser Leben fegte? Neues kann und muss auf dem Verwüsteten aufgebaut werden. So hat der Sturm auch etwas Positives. Im Sturm selber fragen wir uns: Warum höre ich nichts? Stehe ich auf der Leitung? Warum schweigt Gott? Im Lebenssturm sagen wir alles Gott und verschweigen aus Angst nichts. Schweigt Gott bewusst, um meine Glaubensbelastung zu testen? Doch er hört uns, wenn er auch schweigt. Selbst Jesus rief am Kreuz: ''Vater, Vater, warum hast du mich verlassen.'' Selbst da war Funkstille zwischen Vater und Sohn. Gott will uns durch die Stille zeigen, dass er der Macher deines Lebens ist. Durch die Stille kann ich neu erkennen, was Gott will und ich kann den Managerposten vertrauensvoll an ihn abgeben. Gott kann und will uns von den Zwängen und Traditionen, die wir uns oft selbst auferlegen, befreien. Wir haben aber auch die Gewissheit, dass er rechtzeitig eingreifen wird und Wind und Wellen werden sich wieder legen.

''Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!'' Das Gebet ist die Hotline zu Gott, der uns immer hört und versteht.

Ich wünsche dir, dass du heute guten Funkkontakt zu Gott hast und kein Nebel den Funkkontakt stört.

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