Evolution des Menschen... -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 22. Feb 2010)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2709

für den 22. Feb 2010 - Autor:

Evolution des Menschen...

''Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!''

Jesaja 55,1 *©*
 

Wohin entwickelt sich die Menschheit? Will man der Wissenschaft glauben schenken, so befindet sich die Menschheit auf einem verheißungsvollen Weg! Nicht nur, daß das Rätsel der Entstehung des Menschen als gelüftet angesehen wird (wie uns die Theorie der Entwicklung des Menschen glauben machen möchte) – auch immer mehr technische, medizinische und andere wissenschaftliche Rätsel werden gelöst. Ja, der Mensch hat es weit gebracht, so könnte man meinen. Ich habe eine Werbung gefunden, die den Wunsch des Menschen nach stetigem Wachstum, nach Verbesserung auf ironische Weise in Wort und Bild fasst, dort heisst es:

''Traurige Diätversuche waren gestern...!'' Gestern, ja, da war alles schlechter, da war der Mensch noch nicht so weit wie heute, da hatte man noch keine Ahnung vom Leben, da waren die Leute noch ziemlich zurückgeblieben! – Das wird uns hier subtil vermittelt. Überall wo wir Werbung aufschlagen, wo wir wissenschaftliche Fachartikel lesen, wo wir Dokumentationen und Berichte studieren, - überall der gleiche Tenor: ''Wir werden was! Wir haben es im Griff! Wir wissen Bescheid!'' Der Mensch setzt sich selbst zum Maß aller Dinge! Aber trifft dies denn zu?

Ich lese gerade im Alten Testament, wie der HERR sein Volk führt und mit ihm umgeht. Da fallen mir einige ganz besondere Gegebenheiten auf. Zum Beispiel gab es damals in Israel keine Ärzte, denn die Priester waren dediziert (jemandem etwas zueignen, ihn für etwas bestimmen), mit Krankheit umzugehen. Krankheit galt da immer als Folge der Sünde, welche nur durch Umkehr und Sühne aufgehoben werden kann. Wie weit sind wir von diesem Gedanken heute weg: Krankheit als Folge der Sünde! Tod als Folge der Sünde! Ich möchte damit jetzt nicht das Mißverständnis erwecken, daß man nicht mehr zum Arzt gehen darf oder keine medizinische Hilfe mehr annehmen darf, und daß nur genügend Buße getan werden muß, dann verschwinden alle Krankheiten. Das ist sicherlich nicht richtig. Es war eben damals im Volk Israel so von Gott verordnet. Heute gibt es vielfältige Gründe, warum jemand auch als Christ, der den HERRN von ganzem Herzen liebt, sehr krank sein kann. Darüber möchte ich kein Urteil sprechen! Es geht mir nämlich jetzt hier um etwas anderes: Um das Prinzip, daß die gefallene Menschheit als Ganzes durch die Sünde sich selbst in einen Prozeß der Zerstörung gebracht hat, der die Welt in einer unaufhaltsamen Spirale nach unten reisst, weg vom Guten, weg von der Ordnung, hin zum Kaputten, hin zur Unordnung!

In Wirklichkeit ist also genau das Gegenteil von dem der Fall, was gemeinhin in den Medien propagiert wird: Die Menschheit ist verloren! Sie kann sich drehen und wenden wie sie will! Selbst wenn sie ein Loch, das in das sinkende Boot der Menschheit gerissen wurde, wieder flicken und reparieren, gehen bald dafür zehn neue Löcher auf! Wernher Freiherr von Braun (1912-1977, Deutscher Physiker und Raketenforscher) sagte dazu passend einmal folgendes: ''Die gelegentlich gehörte Meinung, dass wir im Zeitalter der Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, dass wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Bis zum heutigen Tag hat die Naturwissenschaft mit jeder neuen Antwort wenigsten drei neue Fragen entdeckt!'' Die Menschheit befindet sich in einem unaufhaltsamen Zerfallsprozeß, den man als Devolution, als Rückentwicklung bezeichnen kann. Rausgerissen aus diesem Todesstrudel werden nur die Kinder Gottes, quasi in letzter Minute vom sinkenden Schiff herab gerettet! Und die Rettung kommt genau von dem, den die Menschen zuerst verlassen haben, vor dem sie flüchten, den sie nicht kennen wollen, dem sie sich nicht unterordnen wollen: von dem lebendigen Sohn Gottes, Jesus Christus!

Wir brauchen also keine besseren Diäten, keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder sonstige Hilfskrücken! Wir brauchen (jeder braucht) eine ganz persönliche Hinwendung zu dem, der die Quelle des Lebens ist, nämlich die einzige solche Lebensquelle, die es gibt! Wernher von Braun hat dies in einem sehr bedeutsamen Satz vor vielen Jahren als Physiker sehr schön in Worte gefasst, und gerade das Zeugnis von ihm, der ein erfahrener Teilnehmer an diesem gefallenen Wissenschaftsapparat war, sollte uns und alle Welt aufmerksam machen, denn er muß es wissen, was die Wissenschaft (nicht) leisten kann! Er sieht klar die Grenzen derselben und warnt uns daher sehr deutlich mit folgenden Worten:

''Nur ein erneuter Glaube an Gott kann die Wandlungen herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten können''.

Er sagte ebenfalls: ''Über alles stehe die Ehre Gottes, der das große Universum schuf, das der Mensch und seine Wissenschaft in tiefer Ehrfurcht von Tag zu Tag weiter durchdringe und erforsche''.

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