Selbsttäuschungen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Oct 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2582

für den 18. Oct 2009 - Autor:

Selbsttäuschungen

''Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter''!

Matthäus 7, 21-23 *©*
 

So eine Selbsttäuschung gibt es, und wie es in solchen Menschen aussieht, kann man nur schwer ergründen. Ich denke diese Aussagen stehen auch darum in der Bibel, damit wir uns selbst prüfen und uns wirklich ernsthafte Gedanken machen über Sünde, Buße, Gnade und Glauben. Das Gleichnis mit den klugen und törichten Jungfrauen geht auch in diese Richtung (Matthäus 25, 1-13). Man kann sich an manchen frommen Dingen und Ritualen beteiligen, aber dennoch nie wirklich eine Lebensübergabe vollzogen haben. Man kann die Vergebung der Sünden gut finden, und dennoch Gott nie von Herzen darum gebeten haben, einem persönlich zu vergeben und die Schuld wegzunehmen. Solche Menschen kennt Gott nicht, weil sie nicht echt sind - traurig aber wahr! Und schlimm ist es, wenn so jemand das erst feststellen und einsehen wird, wenn er vor Gott steht. Wer sich allerdings Sorgen macht um sein Heil, und die Gnade Gottes sucht und sich danach ausstreckt, von dem darf man annehmen, daß er sich nicht täuscht. So jemand wird dann auch mit der Zeit wissen, daß die Gnade Jesu Christi für ihn persönlich lebendig wurde (Frieden schenkt) und bleibt. Ja, der Ruf zur Umkehr geht an viele (Matthäus 22,14: ''Viele sind berufen, aber wenige auserwählt''), aber darauf reagieren können und werden nicht alle, weil es eine souveräne (gerechte) Erwählung Gottes gibt, wie wir u.a. in Titus 1, 1-4 lesen können:

''Paulus, ein Knecht Gottes und ein Apostel Jesu Christi, nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit, die dem Glauben gemäß ist, in der Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügt, verheißen hat vor den Zeiten der Welt; aber zu seiner Zeit hat er sein Wort offenbart durch die Predigt, die mir anvertraut ist nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands; an Titus, meinen rechten Sohn nach unser beider Glauben: Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserm Heiland''!

Es ist nicht irgendein Glaube, sondern der Glaube der Auserwählten - so steht es geschrieben! Die Erkenntnis kommt aus diesem wahrhaftigen Glauben, welcher von Gott kommt, durch den Heiligen Geist im Wort und der Predigt. Wer das so hört und annimmt, der ist ein Kind Gottes (Johannes 10,27). Es gibt Menschen, die tatsächlich eines Tages von Jesus abgewiesen werden, obwohl sie der Meinung waren, sie wären dabei und hätten viel für Gott getan. Wer für solche biblischen Warnungen nicht empfänglich ist, und immer meint, das stets andere damit gemeint sein müssen, nur nicht man selbst, könnte so eine törichte Jungfrau sein, wie in dem Gleichnis beschrieben ist. Die Grenze zwischen töricht und klug verläuft zwischen Wiedergeborenen und Nichtwiedergeborenen. Glaube ohne Heiligen Geist ist höchstens Religiosität. Man hat das Wort, die Gemeinschaft und die Informationen und kann dennoch töricht (sprich verloren) sein. Warum? Weil man sich nie bekehrt hat und der Heilige Geist (den man im übertragenen Sinne mit sich herumgetragen hat in den Lampen) nicht genutzt wurde, um Gott und dem Evangelium wirklich zu begegnen. Das Bekenntnis (die Lampe, Fackel) ist Gottes Wort was einem durch den Heiligen Geist persönlich zum Segen werden kann. Aber es wurde von den Törichten so nie aufgenommen - siehe auch Judas Iskariot! Glaube ohne den Geist Gottes ist nicht möglich, denn wir können es nicht aus uns selbst - Römer 3, 10-12! Wir können das meist bei Anderen nicht erkennen, weil wir uns äußerlich kaum unterscheiden (leider) und ebenso träge (schläfrig) sind. Wenn ich mir ein Stück Brot nur ansehe, werde ich nicht satt! Jesus ist das Brot!

Johannes 6, 48-51:

''Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit''.

()


 Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Jörg Bauer eure Meinung per Email zu schicken! (Google+)

Info des Autors

Audio-Andachten des Autors


Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2018 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Ausblick auf morgen: Thema 'Unverändert' (von )


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
Backlinks und Linkaufbau
kostenlos von Backlinks-24.com
 
Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | hast-du-eine-bibel.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | ewigke.it | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'Wisdom and Peace' | afrikaans: 'Toe hulle God se Seun doodgemaak het, skryf God 'n nuwe Testament' | spanisch: 'La vida es un viaje - No lleves mucho equipaje contigo' | lettisch: 'Bībele – īsziņu pakalpojumi.' | französisch: 'Tu as le choix' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Blogverzeichnis Bloggerei.de
.