Suchet der Stadt und des Landes Bestes! -|- Andacht von Rolf Aichelberger (Daily-Message-Archiv, 26. Sep 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2560

für den 26. Sep 2009 - Autor:

Suchet der Stadt und des Landes Bestes!

Bemüht euch um die Wohlfahrt der Stadt (oder: des Landes), wohin ich euch in die Verbannung habe führen lassen, und betet für sie zum Herrn, denn auf seiner Wohlfahrt beruht euer eigenes Wohl.

Jeremia, 29,7 *©*
 

Jeremias Schreiben an die in Babylon gefangenen Judäer…

„Suchet der Stadt Bestes!“

Der Prophet Jeremia schreibt an die Judäer, die nach Babylon verschleppt wurden, dass sie sich dort in der Fremde niederlassen und Häuser bauen sollen. Sie sollen Gärten anlegen und die Früchte genießen (V.5). Sie sollen Familien gründen und auch für ihre Kinder Ehepartner suchen (V.6). Sie sollen für das Wohl der Stadt beten in der sie gerade leben. (v.7). Die Judäer verstanden das in ihrer Situation gewiss nicht ohne Zweifel und Murren. Sie waren nach Babylon verschleppt worden, sie waren nicht freiwillig dort (wenn auch irgendwie doch selbst verschuldet und von Gott zugelassen). Sie hatten keinen größeren Wunsch, als endlich wieder nach Hause zu kommen. Und jetzt sollten sie sich im fremden Land niederlassen, sie sollten dort Häuser bauen, sich also für eine längere Zeit „häuslich“ niederlassen? Sie sollten sich selbst und ihre Kinder verheiraten, sich damit auf einen langen Aufenthalt einstellen. Und als Höhepunkt sollten sie auch noch zum Wohle für diese Stadt zu IHREM HERRN beten. Ausgerechnet für eine Stadt in der sie gewiss nicht Willkommen waren?

Ja, sie sollten zum Wohle, in gewisser Weise doch auch ihrer Stadt (des Landes) zu ihrem Gott beten, denn auf seiner Wohlfahrt beruhte ihr eigenes Wohl.

Am kommenden Sonntag finden in Deutschland die Wahlen zum neuen Bundestag statt. Millionen von deutschen Bundesbürgern sind aufgefordert, ihre Abgeordneten (Vertreter des Volkes) in den Bundestag zu wählen. Eine oder Einer dieser Millionen Menschen bist vielleicht Du! Auch ich gehöre dazu. Bevor wir am Sonntag zur Wahl gehen, sollten wir miteinander für diese (unsere) Wahl und unser Land beten. Wir sollten beten, dass unser Land (wir, seine Bürger) in Zukunft von weisen und klugen Menschen, von weitsichtigen und einsichtigen, von herzlichen und barmherzigen Menschen, von gottesfürchtigen Menschen vertreten und regiert wird. Wir sollten beten, dass die zur Wahl stehenden Menschen, sich wirklich um die Nöte unseres Landes kümmern wollen und nicht nach ihrem eigenen Erfolg streben. Wir sollten beten, dass die Abgeordneten selbst zu Gott beten und nur von ihm Hilfe für Ihre verantwortungsvolle Arbeit erwarten. Wir sollten uns aber auch selbst immer wieder von Gott leiten lassen und ihn um Rat bitten, wenn es darum geht, selbst etwas „zum Besten unserer Stadt und unseres Landes“ beizutragen. Beten und Handeln! Wir brauchen in unserem Land, mutige und entschlossene Menschen, die sich für die Probleme in unserer Gesellschaft einsetzen. Dafür muss man nicht gleich Bundestagsabgeordneter sein. Wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können durch unser Verhalten, Zeugnis für unseren Glauben sein. Wir können selbst etwas tun für – die Menschen – in unseren Kirchengemeinden, Städten und in unserem Land. Es gibt, denke ich viele Bereiche, die vom Staatsgebilde nicht abgedeckt werden können (oder sogar sollten).

Vielleicht betest Du heute, einen Tag vor dieser Bundestagswahl, zu Deinem HERRN. Ja, beten wir, damit uns Gott hört, wenn wir ihn um das Wohl dieses Landes bitten. Gott möchte, dass wir uns mit den Problemen unseres Landes befassen. Dies geschieht bereits, wenn wir uns IHM mit diesen Problemen zuwenden. Gott will, dass es uns gut geht. Er freut sich, wenn seine Söhne und Töchter, seine Kinder zu ihm kommen, wenn sie mit IHM im Gebet sprechen und von IHM Antworten auf Fragen erwarten. Nehmen wir uns Zeit, beten wir, hören wir, handeln wir für das Wohl unserer Stadt und unseres Landes.

Wir brauchen Gott, wenn es uns gut gehen soll. Denn nur von ihm kommt alles Wohl!

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