Gnädige Gnade -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Sep 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2540

für den 06. Sep 2009 - Autor:

Gnädige Gnade

''Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.''.

Johannes 15, 16-17 *©*
 

Die Liebe ist das Wichtigste, darin sind sich wohl alle Christen einig. Die Liebe zu Gott, als das höchste Gebot (5. Mose 6,5) und auch die Liebe zum Nächsten, was gleichbedeutend ist (3. Mose 19,18). Worauf gründet sich diese Liebe? Ich meine, es muss etwas mit einer tiefen Selbsterkenntnis zu tun haben, die in uns eine ernüchternde Gewissheit auslöst, die uns unser vollkommenes Verlorensein und unsere Verderbtheit deutlich macht. Anders könnten wir die Gnade Gottes nicht erkennen, und darüber hinaus Gott tatsächlich lieben. Wem wenig vergeben wurde, der liebt auch wenig (Lukas 7,47). Das ist keine Frage der Quantität, denn wer (theoretisch) nur eine Übertretung getan hätte, hat sie alle getan (Jakobus 2,10). Um dahin zu kommen Gott wirklich zu lieben, müssen wir von neuem geboren werden. Das ist etwas, daß außerhalb jedes irdischen, zeitlichen und räumlichen Verständnisses liegt (Johannes 3,3). Wir haben uns definitiv nicht dafür entschieden, weil es unmöglich ist, sich selbst zu erwählen. Jesus vergleicht einen aus Gottes Geist neu geborenen Menschen mit dem Wind, der weht und erlebbar ist, aber von dem wir nicht wissen, woher er kam und wohin er geht (Johannes 3,8). Habt ihr euch noch nie gefragt, warum gerade ihr Christ geworden seid und viele andere ringsherum nicht? Es ist menschlich nicht erklärbar, weil wir, wie gesagt, nicht nach Gott gefragt haben und es auch niemals von uns aus getan hätten (Römer 3,11: ''Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt''). Sind wir gläubig, so haben wir eine Berufung dazu - Gott hat das so entschieden, um uns zu retten.

Wir haben nichts dazu beigetragen - Gott musste alles alleine tun um uns von der Liste der Kandidaten für die ewige Verdammnis zu streichen. George Whitfield (1714-1770) schrieb folgendes: ''Ich weiß, daß Christus alles in allem ist. Der Mensch ist nichts. Er hat den freien Willen, in die Hölle zu kommen, solange Gott nicht in ihm wirkt, daß er wolle und wirke, was Gott gefällt''. In der Bibel steht, daß Gott den Demütigen Gnade erweist und den Hochmütigen widersteht (1. Petrus 5,5). Echte Demut zu haben bedeutet nicht, daß man weinerlich ist, fast depressiv oder sich in jeder Weise unnütz und wertlos vorkommt. Es bedeutet im Hinblick auf den heiligen und lebendigen Gott, daß man einsieht, aus seinem sündigen und verkehrten Zustand nicht herauszukommen und es gerecht wäre, wenn Gott einen einfach ablehnt, ignoriert, sterben und verloren gehen lässt, es aber nicht tut! Die Liebe zu Gott erwächst aus der Gnade die uns trifft (in Herz, Seele und Geist). Liebe ist stärker als der Tod und die Verdammnis (Hohelied 8,6). Es ist nicht aus mit dir, weil Gott unfassbarerweise andere Pläne hatte. In Jakobus 1, 17-18 lesen wir: ''Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir Erstlinge seiner Geschöpfe seien''. Das ist gnädige Gnade, die uns aber nicht zur Trägheit motivieren soll, sondern zur frohen Tat - Liebe wirkt! Gelobt sei Gott!

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