Reich und Schön -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 19. Aug 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2522

für den 19. Aug 2009 - Autor:

Reich und Schön

Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Mt 8,20 *©*
 

Als ich heute in meiner Bibel blätterte, blieb ich an diesem Vers hängen. Ich fragte mich, was Jesus zu dieser Aussage brachte und was er uns damit sagen will. Ich denke, in diesem Satz sind zwei grundsätzliche Gedanken, was uns dieser Text heute sagen will.

Zum einen ist hier einfach erst einmal das, was gesagt wurde. Jesus hatte hier auf der Erde kein zu Hause. Er zog von Ort zu Ort und blieb da, wo man ihn aufnahm. Eigentlich jeder, der in dieser Welt ist, hat irgendwo sein zu Hause. Jeder hat ein Haus, eine Wohnung oder zumindest ein Zimmer, in dem er auch ein Bett stehen hat, in dem er sich zur Ruhe legen kann. Jesus hat darauf bewußt verzichtet. Er wollte durch das Land ziehen und die gute Botschaft allen bringen. Wenn ich eine Heimat habe, in der ich bleiben will, ist dies nicht möglich. Und doch braucht jeder eine Heimat, etwas, wo er zu Hause ist. Jesus sagte einmal als 12-jähriger zu seinen Eltern, als sie ihn im Tempel fanden: Muss ich nicht in dem sein, was meines Vaters ist? Jesus hat seine Heimat bei seinem Vater. Es ist keine irdische Heimat, seine Heimat ist im Himmel.

So sollen auch wir nicht so sehr an unserem Heim hängen. Unsere Heimat ist auch bei unserem Vater. Sei es die Gemeinde, sei es der Hauskreis oder das, wo Gott uns mit unseren Gaben hinstellt. Als Christen ist unser zu Hause bei Gott in der Ewigkeit. Hier gehören wir hin und hier kann uns nichts vertreiben, auch wenn wir einmal Haus und Hof verlieren. Beim Vater sind wir immer zu Hause.

Aber in diesem Text steckt noch mehr. Jesus hatte kein Haus, keine Wohnung, kein eigenes Bett. Er besaß nur das, was er am Leibe trug. Er hatte keine Wertsachen, kein Eigentum, keinen Besitz. Er, der Sohn Gottes, dem eigentlich alles in dieser Welt gehört, kam als armer Mensch auf diese Erde. Gott wurde arm für uns. In 2.Kor 8,9 lesen wir: ''Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.''

Was heißt das für uns? Jesus lebte uns vor, dass Reichtum nicht in materiellen Gütern besteht. Wer ist reich? Der, der ein dickes Konto hat, der, der einen großen Wagen fährt, eine große Villa mit Garten und Terasse hat? Was macht uns reich? Ist es nicht eher Reichtum, wenn wir Freunde haben, wenn wir geliebt werden, wenn wir glücklich sind? Ist das etwas, was man sich mit Geld kaufen kann? Klar, ist es schön, wenn man nicht jeden Euro in der Tasche umdrehen muss. Doch was ist das gegen den Moment, in dem ich mir meinen Geschwistern im Herrn zusammen bin, wenn wir uns im Herrn freuen, fröhlich sind und lachen, wenn wir uns in den Arm nehmen und einfach glücklich sind, dass wir uns haben? Das ist etwas, was man sich für Geld nicht kaufen kann. Das ist Gottes Gnade, dass wir vielleicht glücklicher und reicher sein können, als die, die für die Welt reich sind. Gott zeigt uns, wo die wirklichen Werte liegen - und dafür brauchen wir kein Geld.

Vielleicht erinnerst du dich heute Abend an diese Sätze, wenn du dich nach des Tages Last in dein Bett legst.

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

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