Frage nach dem Traum, dem Wunsch Deines Lebens. -|- Andacht von Rolf Aichelberger (Daily-Message-Archiv, 30. Jul 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2502

für den 30. Jul 2009 - Autor:

Frage nach dem Traum, dem Wunsch Deines Lebens.

„Wie weit Du im Leben kommst, wird davon abhängig sein, wie weit Du zärtlich mit den Kleinen umgegangen bist, mitfühlend mit den Alten, Anteil nehmend mit denen, die sich anstrengen und geduldig mit den Schwachen und den Starken. Denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein“

George Washington Carver, 1864-1943 *©*
 

George Washington Carver, geboren ca. 1864 in die Sklaverei hinein, aufgewachsen in Missouri. Seine Kindheit war geprägt von Sklaverei. Sein Vater war unbekannt. Seine Mutter war im Besitz eines aus Deutschland eingewanderten Farmers. Der Familie ging es im Vergleich zu anderen Sklaven verhältnismäßig gut. Dennoch erlebte er viele Schicksalsschläge. Seine Mutter und er wurden geraubt und auf dem Markt weiter verkauft. Er wurde dann aber doch wieder zum ehemaligen Besitzer zurückgebracht, seine Mutter blieb verschwunden. Carver wurde aufgrund dieser Erlebnisse krank: Chronische Bronchitis. Er war nicht mehr in der Lage auf den Feldern schwer zu arbeiten, weshalb er sich um die Züchtung und den Anbau von Pflanzen kümmerte. Später konnte er sogar Botanik studieren.

G. W. Carver hatte den Wunsch (Traum), dass die schwarze Landbevölkerung sich in Zukunft selbst versorgen konnte und nicht länger von Großgrundbesitzern abhängig sein musste. Nach Ende der Sklaverei kümmerte er sich mit seinem Wissen, insbesondere um die schwarze Landbevölkerung. Er beriet sie beim Anbau von Pflanzen und stellte ihnen das Konzept der „Fruchtfolge“ vor. Er empfahl ihnen im Wechsel mit anderen Pflanzen auch Erdnüsse anzubauen. Die Farmer waren erfolgreich, sowohl die anderen Pflanzen als auch die Erdnüssen profitierten voneinander, bildeten gegenseitig notwendige Nährstoffe. Allerdings wussten die Farmer und C.W. Carver damals noch nicht, was sie mit Erdnüssen anfangen sollten, sie waren schlicht nicht vermarktbar.

Carver machte sich viele Vorwürfe, weil die Farmer mit der Ernte nichts anfangen konnten, er sie aber dazu ermutigt hatte, Erdnüsse anzubauen. Es wird folgende Geschichte überliefert: In seiner Not wendete Carver sich in vielen, langen und verzweifelten Gebeten an Gott:

„Großer Gott warum hast Du das Weltall und die Erde geschaffen?“ Gott antwortete nach einiger Zeit: „George, eine sehr gute Frage, aber für einen Menschen wie Dich, ist die Antwort viel zu groß und unbegreiflich. Frage nach etwas Kleinerem!“ Carver fragte: „Gott, warum hast Du überhaupt den Menschen geschaffen, er tut sich doch auf dieser Erde so schwer?“ Gott antwortete: „Lieber George, auch die Antwort auf diese gute Frage würde Dein geistiges Denkvermögen weit übersteigen. Du könntest es nicht begreifen. Frag nach etwas Kleinerem?“ Carver fragte: „Großer Gott, warum hast Du denn die Erdnuss geschaffen, wenn die Farmer nichts damit anzufangen wissen.“ – Gott antwortete: „Sehr gut George, dies ist die richtige Frage für Dich! Komm, lass uns an die Arbeit gehen, ich will es Dir zeigen.“

Carver studierte intensiv, forschte und experimentierte mit der kleinen Erdnuss. Seinen Forschungen und Erkenntnissen ist es zu verdanken, dass es mehr als 400 Produkte gibt, die man aus Erdnüssen, dem Öl, der Haut, der Schale produzieren konnte. Butter, Öl, Heilmittel, Kosmetika, Kunstdünger, eine Art Kunststoff (aus der Schale), Papier aus der Haut und vieles mehr.

Sein berühmtester Ausspruch steht am Anfang dieser Seite. Ich wünsche Dir, dass auch Deine Träume erfüllt werden. Ich wünsche Dir, dass Du nicht nach dem großen Unbekannten und Unbegreiflichen suchst, sondern Dich auch an den kleinen Dingen dieser Welt freuen kannst.

Ich möchte Dir noch einen Spruch mit auf den Weg geben und ihn auch gleich abwandeln: „Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum!“, Vielleicht noch besser: „Träume nicht Dein Leben, lebe Gottes Traum!“
Frage ganz oft Gott, was Du in Deinem Leben tun sollst und Gott wird Dir im richtigen Moment sagen: „Sehr gut, dies ist jetzt die richtige Frage für Dich! Komm, lass uns an die Arbeit gehen, ich will es Dir zeigen.“

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