Die zehn (An-)Gebote -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2489

für den 17. Jul 2009 - Autor:

Die zehn (An-)Gebote

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

2.Mose 20,2-6 *©*
 

Wer kennt sie nicht, die zehn Gebote? In der Schule, im Konfirmationsunterricht, in der Sonntagsschule - irgendwo hat sie jeder schon einmal gelesen und besprochen. Sie sind die ersten und wichtigsten von später mehreren hundert Geboten, die Gott seinem Volk gegeben hat. Auch, wenn sie immer wieder gebrochen werden, haben einige von ihnen es sogar bis in die heutige Rechtsprechung geschafft. Sie haben die Jahrhunderte überdauert und werden noch heute in Teilen auch von Nicht-Christen akzeptiert.

Aber, wie sieht das aus, hat Paulus nicht gesagt, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz stehen? Hat Jesus nicht am Kreuz das Gesetz für uns vollendet? Gilt es dann noch für uns oder nun nicht mehr?

Wenn ich die zehn Gebote bei Luther lese, fangen die meisten an mit ''Du sollst nicht...''. Das sind ja eindeutig Aufforderungen und Gebote an uns. Doch wer sich einmal etwas mit der hebräischen Sprache aus der das Alte Testament stammt, beschäftigt hat, der weiß, dass es dort kein Wort für sollen oder müssen gibt. Dort steht beim ersten Gebot also eigentlich nur: Du keine anderen Götter neben mir.

Das Verb dazu müssen wir uns selber denken. Man könnte so z. B. übersetzen ''Du hast keine anderen Götter neben mir'' oder auch ''Du brauchst keine anderen Götter neben mir''. Hört sich das nicht schon ganz anders an? Er ist der Gott, der uns befreit hat, wofür brauchen wir noch andere Götter? So ist das ganze eher ein Angebot an uns. Wir haben doch ihn, es gibt nichts, wofür wir weitere Götter brauchten, er selbst ist für alle unsere Belange da.

Wenn wir wollen, dass es uns gut geht, dann gibt es halt Dinge, die wir besser nicht tun - wir brauchen nicht zu töten, wir brauchen keine Ehe mehr zu brechen - all dies würde uns selber nur schaden. Wenn ich jemanden bestehle, wird dieser mir dann nicht auch etwas wegnehmen aus Rache oder um seinen Schaden wieder gut zu machen? Es gibt so vieles, womit ich mir selber vor Gott oder auch vor anderen Menschen Schaden zurichte. Das alles brauche ich nicht mehr, wenn ich Gott, den Befreier als meinen Herrn habe.

Erst wenn wir verstanden haben, dass Gott will, dass alle Menschen glücklich miteinander auskommen, haben wir den Sinn der zehn Angebote verstanden.

Und was brauchst du heute nicht?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

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