Das Warten der Gerechten -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 27. Jun 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2469

für den 27. Jun 2009 - Autor:

Das Warten der Gerechten

''Das Warten der Gerechten wird Freude werden''.

Sprüche 10,28 *©*
 

Keiner wartet gerne - vor allem nicht, wenn man mitbekommt, wie bei anderen Menschen scheinbar eines immer gleich zum anderen führt, nur nicht (wie man öfters meint) bei einem selbst. Irgendwie hat man manchmal das Gefühl, sich quasi selbst im Wege zu stehen und irgendwie vergessen worden zu sein. Als Christen glauben wir, daß unser Leben nicht durch Zufälle, Beziehungen, Manipulationen und andere ferngesteuerte und gesuchte Unwägbarkeiten beeinflusst wird. Aber es kommt uns hin- und wider so vor. Manchmal wissen wir garnicht, worauf wir eigentlich warten? In der Bibel lesen wir öfters Gebete, die Gott fragen, warum er nicht handelt oder wie schwer es dem Beter fällt, zu warten und Geduld zu haben - Psalm 119, 82-84. ''Meine Augen sehnen sich nach deinem Wort und sagen: Wann tröstest du mich? Ich bin wie ein Weinschlauch im Rauch; doch deine Gebote vergesse ich nicht. Wie lange soll dein Knecht noch warten? Wann willst du Gericht halten über meine Verfolger''? Wir alle brauchen zu bestimmten Zeiten auch Veränderungen. Aber entscheidend ist, daß wir durch blinden Aktionismus und der Einstellung, selbst am Besten zu wissen, was man wann braucht, uns keinen Gefallen tun - im Gegenteil! Manchmal wissen wir nicht was wir eigentlich beten sollen? Aber wenn wir nicht beten, heisst das nicht, daß Gott nicht reagiert - Gott ist souverän und überaus gnädig. Der Geist Jesu vertritt uns, wenn uns die Worte und die Kraft fehlen (Römer 8,26). Wir beten auch nicht um in erster Linie etwas zu bekommen, sondern um unserer Beziehung zu Jesus Christus Ausdruck und Nähe zu verleihen. Alles was wir sonst brauchen, gibt uns Gott (Matthäus 6,33). Es sollte im Glauben immer um den Geber und nicht um die Gabe gehen!

Einer, der auch mit seinem Leben zu einer bestimmten Zeit massiv unzufrieden und unglücklich war, und dies mit markanten Worten zum Ausdruck brachte war Hiob: ''Könnte meine Bitte doch geschehen und Gott mir geben, was ich hoffe! Dass mich doch Gott erschlagen wollte und seine Hand ausstreckte und mir den Lebensfaden abschnitte! So hätte ich noch diesen Trost und wollte fröhlich springen - ob auch der Schmerz mich quält ohne Erbarmen -, dass ich nicht verleugnet habe die Worte des Heiligen. Was ist meine Kraft, dass ich ausharren könnte; und welches Ende wartet auf mich, dass ich geduldig sein sollte? Ist doch meine Kraft nicht aus Stein und mein Fleisch nicht aus Erz'' (Hiob 6, 8-12). Wer kennt dies auf die eine oder andere Art nicht auch? Keine Kraft zu hoffen und zu warten? Ja, wir sind schwach und wenn wir das so nicht wahrhaben wollen, kann Gott manchmal auch durch sein Schweigen uns dazu bringen, daß wir es erkennen und endlich anfangen Gott zu vertrauen. Gott kommt niemals zu spät - weder in der Weltengeschichte, noch bei jedem einzelnen seiner erwählten Kinder. Seine Verheissungen sind sicher und werden immer zur rechten Zeit zur Realität (2. Petrus 3,9). In Jakobus 5,7-8 lesen wir: ''So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe''. Das ist keine Jenseitsvertröstung, sondern soll unseren Glauben stärken. Vor allem auch in der Hinsicht, daß alles seine Zeit hat (Prediger 3,17). Wahre Veränderungen sind nicht zwangsläufig immer eine Frage von wechselnden Umständen, sondern von geistlicher Erneuerung.

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