Gottes Stärke -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 23. Jun 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2465

für den 23. Jun 2009 - Autor:

Gottes Stärke

''Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses und kein Gefallen an den Schenkeln des Mannes. Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen''.

Psalm 147, 10-11 *©*
 

Manche Christen verwechseln Gottes Stärke mit ihrer eigenen, oder denken, ihre natürliche Stärke ist immer ein Zeichen dafür, daß Gott mit ihnen ist und der HERR sich darüber freut, daß man dies und jenes in seinem Namen tut und sagt. Aber es ist bei weitem nicht immer so. Jesus hat sich zum Beispiel nicht darüber gefreut, daß Petrus für ihn sterben wollte (Matthäus 26,35) oder ihn davor bewahren wollte, überhaupt zu sterben wie wir in Markus 8, 31-33 lesen: ''Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh weg von mir, Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist''. Es gibt wohl auch heute Menschen, die man durchaus als gläubig bezeichnen kann, die aber ebenso in der Gefahr stehen, menschliches und nicht göttliches weiterzugeben und zu verbreiten. Gottes Stärke ist nicht vom Glauben des Menschen abhängig, sondern unser Glaube vom Glauben an die Stärke, Gnade und Souveränität Gottes! Zu behaupten, man müsse nur mehr Glauben haben, damit Gott wirkt, halte ich für fahrlässig und falsch. Ohne Gottes Gnade können wir überhaupt nicht glauben, geschweige denn etwas am Glauben verbessern oder vertiefen. In Römer 12,3 lesen wir: ''Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat''. Was wir tun sollen ist nicht ''mehr'' zu glauben (was wir nicht können) sondern einfach ''fest'' zu glauben, was soviel bedeutet wie: ernsthaft, vertrauensvoll, ehrlich, zielorientiert und dankbar (1. Petrus 5,9).

Gott braucht uns Christen nicht als Beweis dafür, daß er gütig, stark, gnädig, barmherzig, liebevoll, langmütig und geduldig ist. Gott ist sich selbst genug und daß es uns gibt, ist reine Gnade und Liebe die ihren Ursprung allein in Gottes Gedanken hat (Psalm 139, 15-16). Daß in der Bibel Gott so überaus barmherzig und gnädig, aber auch gerecht und konsequent beschrieben wird, hat seinen einfachen Grund: Es ist die Wahrheit! Und ebenso wahr ist es, daß wir Gott nichts bringen können und es Gott auch nicht gefallen kann, wenn wir es dennoch, in Verkennung unserer Lage und Position, meinen tun zu müssen. Manchmal vielleicht nicht vor Gott, aber vor Mitchristen, bei denen wir Eindruck machen wollen. Was wir tun sollen ist, unsere Gaben einsetzen. Gott gereut es nicht (auch wenn wir übereifrig Fehler machen) wenn wir mit dem arbeiten, was er uns gab (Römer 11,29). Aber wenn wir hochmütig damit umgehen, weil wir meinen, wir hätten Gott den Schritt erleichtert, daß er uns bestimmte Talente gab, den wird Gott demütigen (Daniel 4,34). Alles ist Gnade - man kann es nicht oft genug erwähnen. Wenn wir uns dennoch rühmen wollen, dann ''des HERRN'' (Jeremia 9,22-23). Petrus hat aus allen seinen Erlebnissen, seinem Versagen und seinen Erfahrungen viel gelernt. Er teilt uns nun nüchtern mit, worauf es ankommt: ''Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit'' (1. Petrus 5, 5-6). Wir sollen aktiv sein. Gott rüstet uns auch mit allem aus, was wir zur rechten Zeit brauchen. Aber Gott freut sich dann, wenn wir uns bei aller Arbeit und allem Einsatz, allein auf seine Güte verlassen wollen und sonst nichts (Philipper 2,13). Ein Christ ist jemand, der weiß, daß er alles (im Glauben) aus Gottes Hand nehmen muss und darf.

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