weder kalt noch heiß... -|- Andacht von Rolf Aichelberger (Daily-Message-Archiv, 08. Jun 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2450

für den 08. Jun 2009 - Autor:

weder kalt noch heiß...

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.

Offenbarung 3,15+16 *©*
 

Gott lässt hier durch Johannes an die Gemeinde in Laodizea schreiben, wie er ihren Glauben sieht. Weder kalt noch heiß, eben lau, zum Ausspeien sei ihr Glaube. In den weiteren Versen heißt es auch warum das so ist: „Denn du sprichst: ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts!“
Bist Du auch so? Reich an materiellen Besitz im Überfluss, also mehr als du eigentlich zum Leben brauchen würdest? An sich ist dies noch kein Problem. Überdeckt dieser Reichtum aber deine Glaubensbeziehung zu Jesus Christus? Dann ist es ein Problem. Ganz klar, wir vergessen oft in Zeiten in denen es uns gut geht, Gott dafür zu danken, dass es uns so gut geht. Ganz automatisch läuft unser Leben weiter, wir sind versorgt und wir müssen uns keine Gedanken machen und machen uns auch keine. Und schnell stellt sich, vielleicht ganz leise in uns die Frage, ohne dass wir es gleich bemerken: Wozu noch nach Gott fragen? Ja, das gute Leben überdeckt unseren wahren Mangel. Es steht weiter geschrieben in Vers 17: „...und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt“ - Den wahren Mangel, eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, erkennen sie nicht, weil sie sich mit ihrem äußerlichen Wohlstand gesichert wähnen. Doch materieller Wohlstand ist nicht auf die Ewigkeit angelegt. Wir erleben es in der Bankenkrise, dass nichts mehr sicher ist, was vorher gewinnbringend schien.

Geistig gesehen, wird der wahre Glaube an Jesus Christus dadurch „inflationiert“ dass die Menschen sich vom frischen, aufbauenden Glauben an Jesus Christus abwenden und sich immer mehr anderen Göttern zuwenden. Sie fühlen sich wohl in ihrer Lage und wollen dass es bleibt, so wie es ist. Geistig gesehen, bewegt sich dort nichts mehr. Der Glaube steht ab, wird lau und kann nichts mehr bewirken, weder für den Menschen selbst noch für seine Umgebung. Dort wo der Glaube zum Stillstand kommt, kann kein Wachstum, keine Reife mehr entstehen. Wasser, das in einem See ohne Zufluss steht, bewegt sich nicht und somit auch nichts mehr in seiner Umgebung. Das bewegungslose Wasser ohne frischen Zufluss, erwärmt sich, es bilden sich Algen, das Wasser wird trübe, verdreckt und verschlammt. Da nützt es auch nichts, wenn ab und zu ein wenig Regenwasser vom Himmel fällt. Anders dagegen ist es mit Wasser, das in Bewegung gerät, das fließt, es bleibt klar und frisch. Wasser das sich bewegen lässt, bewegt alles was sich in ihm und auf ihm befindet. Es erneuert sich ständig durch den frischen Zufluss, wird somit nicht „lau“, steht nicht ab und verfault nicht vor sich hin.

Und wir Christen? Wir brauchen das lebendige Wasser, das wir im Wort Gottes angeboten bekommen. Es muss nicht viel sein, oft reicht ein kurzer Gedanken am Morgen. Wichtig ist, dass wir regelmäßig diese Quelle nutzen, in Verbindung mit Jesus Christus bleiben, uns von Gottes Heiligem Geist füllen und bewegen lassen, uns erneuern und frisch halten. Lasst euch deshalb nicht vom täglichen Bibellesen, vom Gebet mit Jesus Christus abbringen. Merkt es euch: wenn einmal die Verbindung mit dem Zufluss unterbrochen ist, kann nichts mehr zu euch fließen. Dann kann nichts mehr in euch lebendig gehalten werden. Holt euch die Frische des Wortes, im Gebet, im Lesen der Heiligen Schrift, im miteinander Gottesdienst feiern, im gegenseitigen Ermutigen und Ermahnen. Wer sich bewegt, bleibt lebendig und frisch. Wer sich vom Geist Gottes füllen lässt und immer wieder an die Quelle geht, der wird leben. Und wer anderen diesen Weg zur Quelle zeigt, trägt dazu bei, dass auch diese Menschen zum erfrischenden Glauben kommen.

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