Unmögliches wird möglich -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 09. Apr 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2390

für den 09. Apr 2009 - Autor:

Unmögliches wird möglich

''Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme''.

Lukas 18,25 *©*
 

Man kann in den Evangelien diese biblische Begebenheit mit dem ''reichen Jüngling'' gründlich in den falschen Hals bekommen, wenn man zu sehr auf das fixiert ist, worum es im Grunde garnicht geht. Gott hat weder etwas gegen Reichtum noch gegen Jugend einzuwenden (1. Timotheus 4,12: ''Niemand verachte dich wegen deiner Jugend...''). Beachten wir die Reaktion der Jünger Jesu, als dieser jenen berühmten Satz aussprach: ''Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden'' (Matthäus 19,25)? Der Schreck ist ihnen in die Glieder gefahren. Den Jüngern wurde in diesem Moment klar, daß Jesus mit dieser Aussage nicht nur den reichen Jüngling meinte, sondern auch die zuhörenden Jünger - und dich und mich! Worauf Jesus hinaus wollte, war nicht in erster Linie zu mehr göttlicher Gesinnung, mehr frommer Disziplin und größerer Selbstaufgabe aufrurufen und dies einzufordern. Jesus wollte ihnen (vor allem auch dem Jüngling) den letzten Strohhalm frommer Selbstsicherheit entreissen, und sie mit der Realität Gottes konfrontieren. Wenn Jesus den Jüngern antwortet: ''Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott'' (Lukas 10,26), dann sagt er damit auch, daß es unmöglich ist für einen Menschen, aus eigenem Entschluss und eigener Kraft in den Himmel zu kommen. Und dies total unabhängig davon, ob man ein reicher Jüngling, ein mächtiger König oder ein Jünger Jesu ist. Es ist darum unmöglich, weil es keinen (nicht einen) gerechten Menschen gibt vor Gott (Hiob 4,17), keinen verständigen Menschen und niemanden, der von sich aus je nach Gott überhaupt fragen würde, geschweige denn Jesus nachfolgen.

Alle sind verdorben, abgewichen - keiner tut etwas Gutes (Römer 3, 10-12). Können und wollen wir das bestätigen? Oder passt uns diese biblische Beurteilung nicht so sehr in unser Lebenskonzept und dem, was wir selbst von uns halten? Immerhin sind wir doch Christen und haben mittlerweile den Durchblick, oder? Jesu Aufforderung an den reichen Jüngling alles zu verkaufen um ''vollkommen zu sein'' (Matthäus 19,21) war provokant und entlarvend, wohlwissend, daß er dazu nicht bereit war, obwohl er selbst dann immer noch nicht verstanden hätte, daß er nichts zu bringen hat. Sein Problem im Verständnis steckte in seiner Eingangsfrage: ''Guter Meister, was soll ICH tun, damit ICH das ewige Leben ererbe'' (Markus 10,17)? Er sah sich als jemanden an, der bereits viel getan hat, wie es das Gesetz vorgeschrieben hatte, und bereit war noch mehr zu tun - darum seine Frage. Auf den ersten Blick vielleicht eine vorbildliche Haltung, aber für seinen (und unseren) frommen Willen und Eigennutz hätte Jesus nicht sterben müssen! Was ist die Lösung? Gott allein macht das Unmögliche möglich. Das muss ER auch, denn ohne IHN können wir nichts tun (Johannes 15,5). Wir waren (sind) tot in unseren Sünden (Epheser 2,1). Kann ein Toter etwas tun? Kann er glauben? Auch ein Jünger Jesu ist tot in seinen Sünden. Es ist allein die Gnade Gottes, die uns in jeder Hinsicht lebendig macht. Was der Sohn Gottes den Jüngern sagte, gilt auch für uns: ''Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich'' (Matthäus 19,26). Amen!

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