Reif werden im Glauben -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 04. Mar 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2354

für den 04. Mar 2009 - Autor:

Reif werden im Glauben

Damit ihr des Herrn würdig wandelt zu allem Wohlgefallen: in allem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend.

Kol. 1, 10 *©*
 

Die allerwenigsten Menschen haben in ihrem Leben einen Mord begangen und werden dies wohl auch nie tun. Dennoch kommen so viele Menschen zu Psychiatern und Seelsorgern, weil sie mit ihren Problemen nicht mehr klarkommen. Auch unter Christen ist dies der Fall. Deshalb müssen wir uns fragen, warum die Anzahl der Seelsorgefällen in den letzten Jahrzehnten so stark angestiegen ist.

Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Menschen von heute nicht mehr bereit sind, Verantwortung zu übernehmen für ihr Handeln. Man benutzt hier eine „kleine Notlüge“, dort versucht man, möglichst viel an Steuern zu sparen (mit welchen Mitteln auch immer) und versucht dann, das schlechte Gewissen zu verdrängen. Doch aufgepasst: Ist das Gewissen wirklich unser Feind? Nein! Das Gewissen ist unser Freund, vergleichbar mit dem Licht, das im Auto aufleuchtet, sobald das Benzin knapp wird. Man kann das Licht überkleben und ignorieren, doch irgendwann bleibt das Auto stehen. Manche Menschen versuchen auch, ihr Gewissen zu überkleben. Dies geschieht auf vielerlei Weise: Mit Alkohol, Psychopharmaka, oder dem Abschieben der Schuld auf die Eltern, Geschwister, Lehrer oder Gemeindeleiter. Immer jedoch dient dies dazu, das Gewissen zu überkleben und damit zu ignorieren.

Wenn wir „in allem guten Werk fruchtbar“ wachsen wollen (dies ist Gottes Willen für jeden Christen), so müssen wir damit beginnen, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für jeden Schritt, den wir tun, für jedes Wort, das wir aussprechen, für jede Sünde, die wir verüben. Nur so können wir als Menschen leben, die des Herrn würdig sind. Wir müssen erkennen und anerkennen, dass wir Gottes Hilfe brauchen, um so wachsen und leben zu können. Doch mit Gottes Hilfe ist uns kein Ding unmöglich. Mit Paulus kann jeder wahre Christ ausrufen: Alles vermag ich in dem, der mich stärkt! Mit Gottes Hilfe in der Kraft der Gnade können wir jede Sünde, jede Versuchung überwinden. Gott schenkt uns die Kraft dazu. Doch es kommt darauf an, dass wir dies auch zulassen müssen. Viel zu viele Christen haben noch irgendwelche Lieblingssünden, die sie nicht aufgeben wollen, und zwar oft, trotz dem, dass sie sie kennen.

Da prüfe jeder sich selbst und frage sich, welche verborgenen Sünden ihn noch vom Sieg abhalten. Ich empfehle auch jedem sehr, sich einen Menschen auszusuchen als „Mentor“ (wie dies heutzutage genannt wird), dem er alle Sünden bekennt und mit ihm zusammen betet und Strategien entwickelt, um diese Sünden zu bekämpfen. Gott will dir und mir den völligen Sieg schenken, und nur unsere eigene Schwäche für gewisse Sünden halten uns davon ab. Niemand soll und darf uns davon abhalten, nach dem höchsten und äußersten Level der Heiligung zu streben. Deshalb: Zieh einen endgültigen, absoluten Schlussstrich unter jede Sünde und beginne, die Sünde zu hassen. Wie soll das gehen? Stell dir vor, du willst für einen Wettlauf über 1000m trainieren. Du wirst schnell feststellen (da spreche ich aus eigener Erfahrung), dass du entweder das Training oder manche Essgewohnheiten aufgeben musst. Jedes unplanmäßige Stück Schokolade hält dich vom Trainingsplan ab. So wirst du – wenn dir das Training wichtig ist – beginnen, die Schokolade zu hassen. Dies muss nicht mal gefühlsmäßig sein, sondern besteht in erster Linie im Verzichten. Einen solchen Trainingsplan (Strategie) kannst du mit deinem Mentor oder allein im Gebet (diese Variante ist bedeutend weniger effektiv, denn du hast dadurch keinen Ansporn durch Menschen) entwickeln.

Viel Erfolg beim Training und: Wir sehn uns bei der Siegerehrung!

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