Die lieben Eltern -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 10. Feb 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2332

für den 10. Feb 2009 - Autor:

Die lieben Eltern

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

2. Mose 20,12 *©*
 

Für Eltern gibt es viele Bücher, Foren, Seminare, Vorträge, Broschüren, Webseiten u.v.m zum Thema Umgang mit Kindern: Aber gibt es auch Bücher für junge Erwachsene, die ihnen helfen, mit ihren Eltern umzugehen? Auf dem christlichen Büchermarkt ist diesbezüglich so ziemlich tote Hose, obwohl die Nachfrage immer grösser wird! Da ist der weltliche Büchermarkt dem Christlichen diesbezüglich leider eine Nasenlänge voraus.

Denn wie oft fühlen sich gerade junge Erwachsene mehr oder weniger berechtigt von ihren Eltern kontrolliert/bevormundet. Das kann sogar, guter Wille der Eltern hin oder her, bis zu grossen seelischen Krisen und Kurzschlussreaktionen gehen, wenn man nicht hin und wieder mal sich selbst nüchtern hinterfragt und/oder seine eigene Beziehung zu Gott analysiert. Doch da gibt es die eine oder andere Ablenkungsmöglichkeit, um nicht auf den Gedanken zu kommen, so was umzusetzen. Hier zur Unterhaltung ein Beispiel von mir, wie man es nicht machen sollte, aber wie Gnädig Gott trotz allem mit einem umgehen kann:

Kurz vor Weihnachten: Ich war unter Anderem so ziemlich weihnachtsmuffelig drauf und suchte (mit Unterstützung) nach einer Lösung, wie ich jeglicher Traditionsbefriedigung entgehen könnte. Die Wahl fiel auf die offene Weihnachtsfeier in der Heilsarmee. Kurz darauf schickte mir ein Kollege, den ich mal zu Jesus führen durfte, ein SMS, in dem stand, dass auch er Weihnachten nicht zu Hause feiern wollte. Er fragte mich, wo es einen Ort gäbe, wo er besinnliche Weihnachten feiern könnte. Ich lud ihn ebenfalls an die offene Weihnachtsfeier der Heilsarmee ein. Damit meine Mutter doch noch was mit mir machen konnte, was mit Weihnachten zu tun hatte (so brav bin ich doch), ging ich mit ihr Geschenke einkaufen. Auf den „Rat“ meiner Verwandtschaft hin kaufte ich noch ein Geschenk für die Familie, zu der ich eingeladen wurde im Marinello, einem kleinen, sehr teuren Laden. Da ich schon dort war, wollte ich doch noch was für mich zu Essen kaufen, denn auch Anstandswauwau Lukas braucht hin und wieder eine Belohnung, und wenn er sie nicht bekommt, dann holt er sie sich! :-; Das Weihnachtsfest wurde alles andere als langweilig!: Am 24. Dezember kam tatsächlich mein Kumpel, mit dem ich wunderbar reden konnte. Auch er wollte diesmal nicht mit seiner Verwandtschaft feiern, da er sich bei ihren Konversationen so ziemlich nicht dazugehörig fühlte. Am folgenden Abend war ich also bei dieser Familie eingeladen, wo jeder etwas darbot: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zu denen ich gehöre, spielten das „ABC“ von DRS3. Die älteren Erwachsenen spielten mit uns allen ein Lotto, worauf wir ein Flötenkonzert hören durften. Dann fing die Schenkerei an. Als ich ihnen mein Geschenk (eine Geschenkkiste mit einem Wein und Süssigkeiten drin) überreichte, fragte man mich fast vorwurfsvoll, ob man mich nicht instruiert hätte, denn sie würden keine Geschenkereien machen, doch bekam ich eine grosse Schachtel Pralinen und eine Packung Kaffee, sowie 50 Schweizer franken, weil dort jeder junge Erwachsene so viel bekäme. Die „Hausherrin“ sagte mir, sie lade gerne auch Leute ausserhalb ihrer Verwandtschaft ein, da sie eine Pufferzone zwischen sich und ihrem Vater schaffen wolle/müsse. Vom 26-28. Dezember war ich allerdings bei meiner Grossmutter, wo so ziemlich die ganze Gmürenmeute versammelt war, - und es war richtig toll, denn ich konnte von neuen Erlebnissen berichten - und zehren.

Am 29. Dezember ging ich mit einem Kollegen essen, und obwohl das Restaurant nicht das hatte, was ich wollte, - unterhaltsam war es an jenem Treffen trotzdem. Am Sylvester wurde ich von einer italienischen Christenfamilie eingeladen, mit der ich betend und anstossend ins neue Jahr hinüberrutschen konnte und, - … - 20 Schweizer Franken bekam, - einfach so!!! Am 03. Januar ging ich mit einem Kollegen und seiner Kollegin zusammen kegeln und gewann. Gut, die Beiden verbanden sich die Augen und desorientierten sich, damit Chancengleichheit geschaffen wurde, aber trotzdem, es war der Hammer! Was will ich mit dieser Schilderung sagen?: Von den Taten her machte ich so ziemlich alles richtig, aber meine Herzenseinstellung war so ziemlich falsch. Und trotzdem beschenkte mich Gott mit einer Serie schöner (cooler) Erlebnisse. Gott, unser grosser kluger Gott und himmlischer Vater, ER hat in allem recht (Zitat: Rosemarie Hojus: „Kindererziehung, die Frucht bringt, Teil 1“). Er liess sich auch von Jakob „besiegen“, wie dies Väter mit ihren Kindern tun, um ihm aber danach zu zeigen, mit wem er es zu tun hatte. Warum wenden wir uns nicht mit unseren Problemen mit unseren Eltern an den, der die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn gesandt hat, um für unsere Sündenschuld, die zwischen Gott und uns stand, Sühne zu leisten (Joh. 3,16)? An unserer, - an deiner, - an meiner Stelle wurde Jesus bestraft für UNSERE Sünden! Er ist stellvertretend an den Platz gegangen, der eigentlich uns, - dir, - mir gehörte! Er hat mit dem einzigen für Ungehorsam und Rebellion gegen den lebendigen, heiligen Gott der Lebenden gültigen Zahlungsmittel für unsere Sünden bezahlt und uns, die wir das stellvertretende Werk/den Stellvertreter angenommen haben/annehmen müssen!, damit erst noch frei gekauft, - frei von der Sklaverei unter der Sünde und hinein in die Gotteskindschaft und uns da hineingeboren, uns eine neue Natur, seine Natur gegeben und ein neues Herz mit einem lebendigen Geist, damit wir neue Menschen/eine neue Schöpfung wurden, doch müssen wir noch in diese neue Natur hineinwachsen oder vielmehr uns an sie gewöhnen (Heiligung). Dabei hilft uns Gott genau so, wie wir es brauchen.

Noch was zur Verheissung des langen Lebens: Es ist so: Wenn wir unseren Vater im Himmel so ehren, wie er es will, haben wir tatsächlich schon jetzt eine Wohnung in seinem Haus und sind Mitbürger des Himmels. Ehren wir unsere Eltern, leben wir, wenn auch nicht immer garantiert länger, besser. Hier eines von vielen Beispielen: Haben wir ein Problem, kann es sein, dass wir viel weniger Aufwand betreiben müssen, um zur richtigen Person zu kommen, weniger oder keine Kosten auf uns nehmen müssen, um die notwendige Hilfestellung vom richtigen Ort her zu bekommen, da das Beziehungsfeld der Eltern unseres ganz gut ergänzen kann. Bei Gott ist dies auch so, nur vollkommen und in grösseren und krasseren Dimensionen! Doch genauso, wie wir von unseren Eltern völlig unabhängig sein wollen und uns von ihnen nichts sagen lassen wollen, wollen wir auch von Gott immer wieder unabhängig sein, aus was auch immer für Gründen und mit was für Ausreden auch immer. Doch wenn wir Gott so sehen wie er ist, - wenn er unser Gott ist, der uns erlöst hat von unserem wirklichen (subjektiven und objektiven) Problem, vertrauen wir ihm und sind unsere Beziehungen zu unseren Eltern, ja, unserer ganzen Verwandtschaft von ihm, dem liebenden, gütigen, nie schlummernden Vater und Hüter seines Volkes geleitet.

Gott segne euch!

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