Wie repräsentieren wir Gott? -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 25. Jan 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2316

für den 25. Jan 2009 - Autor:

Wie repräsentieren wir Gott?

''Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.''

2. Mose 20,7 *©*
 

Wie schnell nehmen wir das Wort „Gott“ oder „Jesus“ in den Mund, ohne uns darüber Gedanken zu machen? Aber es geht ja nicht nur darum. Hier gleich drei Geschichten hintereinander, beziehungsweise vier:

Die Tochter des Chefs einer riesigen Firma kommt ins Bürogebäude, motzt die Putzfrau zusammen, bestellt sich Kaffee um Kaffee, surft im Internet, macht den faulen Lenz und delegiert, was sie nur delegieren kann. Sie bürdet ihren Angestellten unnötige Arbeiten auf und geniesst die Vorzüge, die sie als Tochter des Chefs hat. Was für ein Bild gibt sie von ihrem Vater ab?


Gleiche Situation, nur hilft die Tochter des Chefs wo sie nur kann und gibt sogar da und dort seelischen Beistand. Was für ein Bild von ihrem Vater gibt sie so ab?


Ein Heide, so Erlo Stegen von Kwasizabantu, wollte den Islam und das Christentum kennen lernen. Er ging zuerst zu einer Moslem-Familie, um dort eine Zeit lang zu helfen. Dann ging er zu einer Christenfamilie, von der er wusste, dass sie sich immer wieder auch Ungläubigen gegenüber zu Jesus bekannten. Nach einigen Wochen sagte er: „Ich werde Moslem!“ Die Christen waren darüber entsetzt und fragten ihn, weshalb. der Heide darauf: „Eure Botschaft stimmt mit Eurem Verhalten absolut nicht überein! Ständig Streitereien und Gezänk, aber während den Andachten dieses verkrampft salbige Lächeln!“


Auf einer Insel soll mal ein Missionar zu den Eingeborenen gegangen sein, ohne deren Sprache zu verstehen. Er half ihnen wo er konnte. Nach einem Jahr ging er wieder. Einige Zeit später kam ein anderer Missionar, der die Eingeborenensprache intensivst studiert hatte, vollbepackt mit guten Argumenten und so weiter. Er predigte vor dem ganzen Stamm, worauf der Häuptling sagte: „Der, von dem du da redest, kennen wir, er war schon mal da!“

In der Andacht über das erste Gebot erzählte ich ja die Geschichte, wo ein König einen seiner Untergebenen aufforderte, einen Beweis für Gottes Existenz zu nennen, worauf er die Antwort: „Die Juden, Mayestät, die Juden!“, erhielt. Warum eigentlich nicht die Christen (Räusper)?


Drei Dinge muss ich noch in Punkto Kreuzzüge zu unserer Verteidigung sagen:

1. Ich glaube, dass die, die da mitmachten, keine wiedergeborenen Christen waren.

2. Lies nur in Marc A. Gabriels Büchern, vor allem in den zwei Kommentarbänden zu Ibn Hishams Sammlung von Ibn Ishaqs Schriften. Dort wird ganz ausführlich beschrieben, wie weit die ersten Muslime zu Mohammeds Zeiten gingen, was Eroberungs- und Schlachtzüge angeht. Zur Glaubwürdigkeit: Ibn Ishaq ist der erste Mohammedbiograph.

3. Wenn du sagst, dass du wegen der Kreuzzüge nicht an Jesus glauben kannst, aber diese dir nicht häufig den Schlaf rauben und dich sonst wie in deinem Alltag beeinträchtigen, kannst du die Kreuzzüge nicht als gültiges Argument vorbringen!

Trotzdem, es bleibt dabei: Bevor die Ungläubigen in den vier Evangelien lesen, lesen sie im fünften Evangelium, und das sind wir, beziehungsweise sollten wir es sein. Wir alle leben doch noch zu oft in unserer alten Natur, als dass wir sagen könnten, dass es uns nichts mehr anginge! Doch nochmals zur Ermutigung: Wir sind nicht vollkommen, aber Jesus ist es!

GbY

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