Das Monster des Alltags -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Oct 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2223

für den 24. Oct 2008 - Autor:

Das Monster des Alltags

''Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.''

Johannes 14,27 *©*
 

Neulich nachts bin ich an einem Comicladen vorbei gelaufen wo ein T-Shirt ausgestellt war, mit dem Bild eines kleinen, glubschäugigen Monsters auf kurzen Beinen, das sich als ''Das Monster des Alltags'' vorstellte. Dabei erinnerte ich mich, daß wir als Christen im übertragenen Sinne ja auch täglich mit größeren und kleineren ''Alltagsmonstern'' zu tun haben. Es gibt wohl viele Dinge und Umstände, die uns zum erschrecken bringen können (manchmal sogar wir uns selbst). Ich denke dabei an Finanznöte, Beziehungsstreß, Existenzängste, Furcht vor Krankheit und Unfällen, Angst vor dem Alleinesein und vor Zurückweisung und Ablehnung. Vielleicht gibt es auch Tage und Momente, an denen wir uns auch unseres Heils nicht mehr so sicher sind? Dann haben wir uns möglicherweise verunsichern lassen durch falsche Behauptungen und Irrlehren? Die Frage, wo man nach seinem Tod hinkommt, setzt in der Tat einiges in uns in Bewegung. Jesus sagte: ''Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin'' (Johannes 14, 1-3). Der Sohn Gottes fragt uns also quasi herausfordernd, ob er etwas sagt und verspricht und dann nicht einhält und zu seinem Wort steht? Im Zweifel oder im Angesicht dieses Problem- und Lügenmonsters, was Unsicherheit schürt, dürfen und sollen wir an erster Stelle auf Gottes Wort fest vertrauen und alles andere ersteinmal wegschieben. Glaube ist ein Nichtzweifeln, ein Vertrauenwollen, ein Hoffnungshalten und ein Dankbarannehmen, ja sogar ein Lohnerwarten. Wir gefallen Gott, wenn wir glauben. Im Hebräerbrief lesen wir: ''Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt'' (Hebräer 11,6).

Der Glaube an Jesus Christus ist nicht nur die Tür zu Gott und in den Himmel (Johannes 10,9) sondern auch die unerschöpfliche Quelle unseres geistlichen Lebens inmitten einer sündenverseuchten, monsterbefüllten Welt. Gott lässt uns als Menschen zuerst einmal dort, wo wir sind. Jeder hat seinen Platz und echte Veränderungen (innerlich oder äußerlich) kommen letztlich nur von Gott, der Wollen und Vollbringen schenkt nach seinem Ratschluß (Philipper 2,13). Er manipuliert weder unseren Charakter, noch verwandelt er unsere Schwächen kurzerhand und im Handumdrehen einfach in Stärken. Was würden wir dabei auch lernen und begreifen? Wir sollen lernen uns selbst zu ertragen und nicht an unseren Fehlern und Sünden zu verzweifeln. Zweifel ist das Gegenteil von Glauben. Wir dürfen uns lieben und annehmen, weil Gott so mit uns umgeht. Nicht weil wir so tugendhaft und schön sind, sondern weil es eben nicht so ist und wir trotzdem von Gott geliebt werden. Das allein, verändert uns. Gott gibt uns etwas Wunderbares von sich selbst, so daß wir im Laufe unseres Glaubenslebens lernen können, alles von IHM zu erwarten und durch seinen Heiligen Geist wahren Frieden, Kraft und Orientierung zu finden - jeden Tag und mitten in der Welt! Für Gerechtigkeit muss man leiden - darum sind wir auch angefochten. Dennoch sind wir selig und sollen uns nicht fürchten, auch wenn es in der Welt manchmal laut und unheimlich zugeht (1. Petrus 3, 12-14). Umgangssprachlich sagt man: ''Wer schreit hat Unrecht'', und vermutlich ist es auch meist so, selbst wenn man Lügen und Unrecht nicht nur an der Lautstärke erkennen kann. Die Monster des Alltags müssen von uns nicht verniedlicht werden damit wir sie ertragen können, aber wir müssen uns auch nicht davor fürchten und uns über alle Maßen über sie erschrecken. Jesus hält seine Versprechen und lässt uns nicht alleine: ''Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende'' (Matthäus 28,20).

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