Kaputte Seelen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 22. Oct 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2221

für den 22. Oct 2008 - Autor:

Kaputte Seelen

''Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?''

Matthäus 16,26 *©*
 

Wenn ich durch die Fußgängerzone meiner Stadt laufe, frage ich mich manchmal, wieviele dieser Menschen, die an mir vorbeilaufen, eine kaputte Seele haben? Ich frage mich auch, wieviel Schaden so eine menschliche Seele überhaupt verkraften kann, bevor sie den ganzen Menschen in den Abgrund reisst? Wir muten uns manchmal Dinge zu, die wir kaum überblicken und einschätzen, geschweige denn verarbeiten können. Auch als Christen handeln wir hier nicht selten sehr fahrlässig und schlagen viele biblische Warnungen einfach gedankenlos in den Wind. Dann leiden wir und machen uns vielleicht Vorwürfe, oder sind verärgert. Aber so wir Gott anschließend mehr glauben als vorher, werden wir dann auch klüger durch diese Erfahrung. Das unterscheidet uns von den Ungläubigen. Keiner kennt die menschliche Psyche und die verborgenen Gedanken und unsere Abgründe besser, als derjenige, der uns als zur Freiheit berufene Wesen erschaffen hat. Die Bibel gibt uns Ermutigungen, Ratschläge, Hinweise, Erkenntnisse und Gebote die wir glaubend auf- und annehmen sollen, damit wir tatsächlich und im eigentlichen Sinne leben und weise werden (Sprüche 4, 1-27). Ein menschliches Leben kostet sehr viel - mehr als wir einsetzen oder auslösen könnten (Psalm 49, 6-11). Es geht wirklich nicht darum in dieser Welt reich, schön, unabhängig, berühmt, berüchtigt oder erfolgreich zu sein. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand hier etwas vorzuweisen hat, aber wer darin den Sinn des Lebens sieht und mitunter dafür ''über Leichen geht'' und sein Gewissen opfert, wird seiner Seele viel Schaden zufügen. Es hilft einem Menschen überhaupt nichts vor Gott die ganze Welt zu besitzen und ein gottloses Leben zu führen. Er kann seiner Seele nichts Gutes tun oder vor Gott wertvoller machen, als sie schon ist. Es geht um den Glauben und die Erlösung! Es nutzt auch einem Christen nichts, gedankenlos und fahrlässig und ungehorsam zu sein. Man kann tief fallen als Christ, so sehr, daß Gott sich entscheiden kann, diesen Menschen zum Schutz vor sich selbst, abzurufen (1. Korinther 5,1-5).

Wo bleibt der Ungläubige, wenn der Gerechte kaum gerrettet wird (1. Petrus 4,18)? Eine gesunde Seele ist eine befreite, erlöste und geliebte Seele. Sie lebt in Frieden mit Gott und sucht ihr Heil nicht in der Welt, sondern streckt sich nach der Ewigkeit aus. Wenn wir der Wahrheit gehorchen, reinigen wir auch automatisch unsere Seelen (1. Petrus 1,22). Als Christ hat man kein natürliches, weltliches Erfolgsimplatat eingepflanzt bekommen, sondern kann, wie jeder andere Mensch auch, belastet, abhängig, beeinflusst, verblendet, abgelenkt, irregeleitet und geknechtet sein. Wir müssen unterscheiden zwischen der Erlösung und der Befreiung unserer Sünden durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi (Johannes 3,16) und dem Leben, was wir noch zu leben haben auf Erden. Was wollen wir gewinnen, wenn wir als Christen zwar erlöst sind, aber dennoch Schaden erleiden können, wenn wir einmal am Preisgerichtsthron vor Gott stehen? Das geschieht dann, wenn wir uns mit viel weniger zufrieden gegeben haben, als Gott uns schenken wollte. Die Welt muss uns nicht kaputt machen als Christen. Das ist kein Leiden wie Gott es gemeint hat. Wir leiden um der Gerechtigkeit willen, die vor Gott gilt (1. Petrus 3,14). Leiden, die wir uns selbst zufügen sind nicht von Gott. Gott hat einen guten Plan für unser Leben. Wir müssen uns unser Glück nicht selbst suchen. Wir werden ernsthaft aufgefordert, auf der Grundlage des Evangeliums, uns Schätze im Himmel zu sammeln (Matthäus 6,19) - nicht zuletzt auch durch Liebe zu unseren Glaubensgeschwistern und durch gute Taten (1. Johannes 3, 10-24). Das ist in jeder Weise heilsam für uns selbst, für andere und zur Ehre des HERRN. Gott will uns uns in jeder Weise heil machen, daran dürfen wir glaubend festhalten, auch wenn das meist nicht von heute auf morgen geschieht.

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