Drängende Liebe -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2008)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2124

für den 17. Jul 2008 - Autor:

Drängende Liebe

''Denn die Liebe Christi drängt uns, zumal wir überzeugt sind, dass, wenn ''einer'' für alle gestorben ist, so sind sie ''alle'' gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.''

2. Korinther 5, 14-15 *©*
 

Eine drängende Liebe hat nichts mit Aufdringlichkeit zu tun - das wäre ja auch eine widersinnige Sache, wenn wir den Eindruck haben, daß wir uns anderen aufdrängen müssten um sie zu lieben und selbst geliebt zu werden. Wahre Liebe kommt von Herzen und ist geduldig, aufrichtig, freiwillig und sucht nicht sich selbst (1. Korinther 13, 4-5). Gott suchte auch nicht sich selbst, sondern ein Gegenüber (1. Mose 1,26). Das ist eine der herausragenden Eigenschaften der Liebe, daß sie nämlich nicht für sich selbst sein kann und sein will. Gott sucht nicht das ICH sondern das DU! Menschen leben nicht in einem künstlichen Vakuum oder einem Paralleluniversum wo sie sich selbst begegnen können. Das Ziel der Liebe sind nicht die ''ewigen Jagdgründe'', denn die Liebe rennt niemandem anbiedernd und beutesuchend hinterher - es ist auch nicht ihr Ziel allem zu entsagen und sich selbst im ''Nirwana'' aufzulösen. Allein die Vorstellung, daß es das höchste Ziel eines Menschen sein könnte ins ''Nichts'' zu entschwinden und alle Bestandteile seines Seins zu vergessen und aufzulösen, erscheint mir äußerst lieblos, kaltherzig und sinnlos. Die Bibel klärt uns stattdessen darüber auf, was unsere Existenz beinhaltet: ''Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn'' (Römer 14, 7-8). Wenn wir uns nun mit Gottes Gnade bekehrt haben, ist es uns mit der Zeit auch ein Anliegen die Versöhnung zu predigen - das bringt die Liebe unaufhörlich mit sich - Paulus, der ehemalige Christenverfolger, ist das beste Beispiel dafür, wie Liebe einen verändert und voran treibt (2. Korinther 5, 18-19).

Liebe will sich mitteilen und hat eine Vielzahl an Sprachen, Gedanken, Gefühlen, Ideen, Objekten, Möglichkeiten, Unmöglichkeiten und Bezugspersonen. Da Gott in Person die Liebe ist (1. Johannes 4,16) und dies in erster Linie durch die Vergebung der Sünde in Jesus Christus deutlich wurde, drängte es Paulus diese Botschaft und dieses himmlische Evangelium zu predigen und zu leben. Die Liebe treibt, aber keinen Mutwillen, keinen falschen Eifer und sie bläht sich nicht auf (1. Korinther 13,4). Erkennen wir solche Verhaltensweisen bei anderen oder bei uns selbst, also Mutwilligkeit, blinder (gesetzlicher) Eifer und Hochmut, kann es mit unserer Liebe nicht so weit her sein. Wenn wir das Evangelium nur mit dem Verstand leben und verkünden, sind wir vermutlich zu oft von Laune und Wetter abhängig und die Zeit beziehungsweise Unzeit, die eigentlich keine Rolle spielen sollte (2. Timotheus 4,2), wird dominierend in unserem Leben und Alltag. Was uns wirklich ergriffen hat, das hinterlässt auch seine Spuren ohne das wir uns dafür ''abrackern'' müssen. Geistliche Kraft entspringt aus der Liebe zu Gott. Paulus hatte diese Kraft über jede menschliche Kraft und Geduld und Intelligenz hinaus, weil er Jesus liebte. Möge Jesus auch uns dieses Feuer in Herz und Verstand einbrennen, damit wir ihm von Herzen dienen können um Menschen mit dem Evangelium der drängenden Liebe und Gnade zu erreichen.

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