Lügengeschwätz -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 22. Jun 2008)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2099

für den 22. Jun 2008 - Autor:

Lügengeschwätz

Lügenmäuler sind dem HERRN ein Gräuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm. Ein verständiger Mann trägt seine Klugheit nicht zur Schau; aber das Herz des Toren schreit seine Torheit hinaus.

Sprüche 12, 22-23 *©*
 

Ein amerikanischer Psychologe behauptete, daß jeder durchschnittliche Erdenbürger täglich 200 Lügen von sich gibt. Er sagte weiter, daß dies nichts Böses sei, da Schwindler glücklicher sind und mehr Freude am Leben haben! Ist das so? Für einen Christen kann diese Aussage sicherlich kein Maßstab sein, auch wenn es interessante Informationen sind. Warum lügen die Menschen? In einer Studie heisst es, daß 41 % mit solchen Unaufrichtigkeiten Ärger umgehen wollen, 14 % wollen sich so das Leben angenehmer machen, 8,5 % wollen dadurch geliebt werden und 6 % sind einfach zu faul um es mit der Wahrheit immer so genau zu nehmen. Der Rest wurde wohl nicht gefragt? Wir sind also im Grunde genommen als Christen inmitten einer Gesellschaft von Lügnern, Lügengebäuden und, wie wir es auch schon erleben, lügenhaften Zeichen und Wundern involviert und eingebunden (2. Thessalonicher 2,9). Also auch das Böse wird auf diese bewährte Art und Weise vorgehen, wenn die Zeit da ist, wo der Antichrist am Werke sein wird. Die Menschen lieben die Lüge mehr als die Wahrheit, und tun auch was die Lüge verlangt (Offenbarung 22,15). Eine Lüge ist nicht nur eine falsche Aussage, sondern das Bestreiten der Wahrheit und das ist schlicht Unglaube und dem HERRN ein Gräul. In Psalm 4,3 lesen wir: ''Ihr Herren, wie lange soll meine Ehre geschändet werden? Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern!'' Gottes Ehre und die Lüge passen nicht zusammen. Es hat auch etwas mit Hochmut und Eitelkeit zu tun warum man lügt. Man will einfach die Wahrheiten, die einen persönlich betreffen nicht akzeptieren, und verdrängt sie durch die Lüge. Das ist nichts Neues - auch zu Jesajas Zeiten dachten die Menschen so: ''Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht'' (Jesaja 38,15).

Eine klassische Verdrängungstaktik, die sich bis heute standhaft gehalten hat im negativen Sinne. Gottes Wort deckt unsere subtilen Unwahrheiten auf. Wenn wir im Licht wandeln, können wir die Lügen in unserem Leben auch besser wahrnehmen und erkennen. Der Heilige Geist befreit uns zu einer guten und positiven Offenheit - zu Gott, uns selbst und unseren Mitmenschen. Es ist die Gnade Gottes in der Vergebung unserer Sünden, die uns hilft all das abzulegen, was uns am wahren Leben hindert und beeinflusst. Lügen wir uns nicht selbst an oder nehmen wir Gedanken immer als ''bare Münze'' auf - prüfen wir woher diese Gedanken kommen und ob sie aus uns selbst, von anderen, vom Teufel oder von Gott kommen? Es ist möglich die Dinge abzulegen die uns nichts Gutes geben können. Gerade auch untereinander als Glaubensgeschwister, sollten wir aufpassen was wir wie und wem sagen. Wahrheiten sind nicht immer angenehm, aber in Liebe gesagt helfen sie mehr, als daß sie wehtun - Epheser 4,25: ''Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind''. Gott gestattet und erlaubt ausdrücklich, daß wir durch seinen Geist die Dinge prüfen sollen die in uns sind (Hebräer 6, 17-19). Es ist nicht die Lüge, sondern die Wahrheit die uns frei machen wird (Johannes 8,32) und es ist der Geist, der die Wahrheit ist (1. Johannes 5,6).

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