Wer ist dein Mittelpunkt? -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 19. May 2008)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2065

für den 19. May 2008 - Autor:

Wer ist dein Mittelpunkt?

Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er (Jesus) zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verandten und bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: „Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.“ Und er sprach zu ihnen: „Warum habt Ihr mich gesucht? Wisst Ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte. Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Lk 2,41-52 *©*
 

Laut Lk 11,27 legte man im alten Israel und auch zu Jesu Zeiten extrem viel Wert auf den Lebensstart. Kein Wunder, - man stillte die Kinder bis ins dritte, vierte oder gar fünfte Lebensjahr (www.mamasbest.at ). Daher ist es aus rein menschlich/logischer Sicht selbstverständlich, dass man selbst in der revidierten Lutherübersetzung von 1984 in Vers 43 einen empörten Unterton zwischen den Zeilen herauslesen kann. Allerdings ist hierzu zu sagen, dass, wenn Jesus nicht unsere Lebensmitte ist, weil er angeblich zu wenig Alltags- und Lebensnahe ist, seine leibliche Mutter herhalten muss, da sie erdverbundener wäre und merkt nicht, dass man sie als MITTLERIN zwischen uns und Jesus missbraucht, ja, missbraucht, denn selbst sie sieht sich nicht als Vermittlerin zwischen uns und Jesus! Wie können wir also nach ihrem einzigen Auftrag an uns handeln, wenn wir mit ihr machen, was weder sie noch Jesus will!?

Leider bleibt es oft nicht nur bei einem Ersatz für den wahren Mittelpunkt, das sehen wir auch bei der Esotherik: Es bleibt nicht bei der Astrologie oder der Kinnesiologie: Pendeln, Intensiveutonie, Bachblüten, Homöopatie und alles Mögliche und Unmögliche gesellt sich dazu.

Warum mache ich eigentlich ein solches Theater um dieses Detail? Schliesslich wird doch jeder nach seiner Fasson selig! Tatsächlich? Wer sagt das? Ja, man sagt das doch schon seit langem! Kennst du „Man“? Wie sieht er aus? Oder ist es vielleicht eher eine Frau? Vielleicht ist „Man“ sogar ein Es! Aufgrund des Ergebnisses der Belehrung von „Man“, vor allem was diesen Punkt angeht, könnte man sogar darauf schliessen, denn wir sehen ja, wie es heraus kommt, wenn jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden will! Darf ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, mit einem Beispiel schockieren?:

Wo ist mittlerweile der gefährlichste Lebensraum für den Menschen? Im Mutterleib! Denn allein in der Schweiz wird jedes 6,7te Kind abgetrieben! So steuert jeder nicht nur auf seine eigene und ganz persönliche Lebenskrise, um nicht zu sagen auf seinen persönlichen Supergau zu, - und Man/Frau lässt uns hämisch grinsend im Regen stehen! Dumm gelaufen! Tja, und dann kommt das vom ach so grossmäuligen, arroganten, grössenwahnsinnigen und überhaupt verrückten Guru (oder war er vielleicht doch ein guter Lehrer?) Namens Jesus angekündigte böse Erwachen (wer nicht hören will, muss fühlen)! Hätte Man/Frau doch auf diesen „Guru“ hören sollen?

Aber zu diesem bösen Erwachen muss es nicht kommen, denn „Mann“/“Frau“ kann schon jetzt auf der Suche nach einem neuen Ersatz-Mittelpunkt sein - oder soll ich vielleicht eher sagen „Lückenbüsser“? und den hinter sich gelegten Weg Revue passieren lassen - und wird dabei erkennen, dass diese Ersatzmittelpunkte oder eben Lückenbüsser nur in Abhängigkeiten führen, denn die durch das gewählte „Fundament“ entstandenen Lücken wollen ausgefüllt werden mit immer weiteren lückenhaften Lückenbüßern!

Wir sind also gut beraten, wenn wir uns zu den Zuhörern Jesu gesellen und über seinen Verstand und seine Antworten staunen! So WERDEN wir erkennen, dass Jesus Christus uns tatsächlich und wahrhaftig von Gott zur Weisheit gemacht wurde (1. Kor 1,30)!!

GbY

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