Wozu diese blutige Angelegenheit? -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 23. Mar 2008)

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Andacht Archiv-Nr. 2008

für den 23. Mar 2008 - Autor:

Wozu diese blutige Angelegenheit?

Und es geschah auf dem Weg, in der Herberge, da trat der HERR ihm entgegen und wollte ihn töten. Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab, berührte damit seine Füße und sagte: Wahrhaftig, du bist mir ein Blutbräutigam! Da ließ er von ihm ab. Damals sagte sie ''Blutbräutigam'' wegen der Beschneidung.

2. Mose 4, 24 - 26 *©*
 

Gott tritt Mose auf dem Weg entgegen. Es gibt noch etwas zu tun, noch ein Gehorsamsschritt fehlt, um Mose für Gott ganz brauchbar zu machen. Gott wollte Mose lieber töten als ihn in seinem Ungehorsam drin als Werkzeug für Sein Vorhaben zu gebrauchen. Es gab noch eine Sünde im Leben Moses, die ihn vom Segen des Gebrauchtwerdens durch Gott abhielt. Diese Sünde musste zuerst beseitigt werden. Erst dann war Gott bereit, Mose Seine Vollmacht und Autorität über Sein Volk anzuvertrauen. Es war menschlich gesehen eine vergleichbar kleine Unterlassungssünde, doch auch sie durfte nicht bestehen bleiben. Eher sollte Mose sterben, als mit einer solch „kleinen“ Sünde in seinem Leben als Führer und Retter des Gottesvolkes gebraucht zu werden. So ist es auch mit uns. Das Mass unserer Sünde schränkt zwar nicht die Errettung, aber doch die Brauchbarkeit in unserem Dienst ein. Um wirklich völlig und ganz gebraucht werden zu können müssen wir zwar nicht perfekt sein, aber wir müssen uns jede einzelne Sünde vergeben lassen. Dies geschieht dadurch, dass wir sie bekennen und uns von ihr abwenden, von ihr in Ordnung bringen, was noch nicht in Ordnung ist.

So musste auch bei Mose zuerst auch diese Unterlassungssünde in Ordnung gebracht werden. Seine Sünde war, dass er einen seiner beiden Söhne noch nicht beschnitten hatte. Es wäre seine Aufgabe gewesen, seine Söhne als Säuglinge zu beschneiden. In Aegypten zwar hatte er die Sitte der Erwachsenenbeschneidung kurz vor der Hochzeit gelernt, doch für die Israeliten musste klar sein, dass die Kinder bereits als Säuglinge zu beschneiden waren. So musste nun Mose zusehen, wie seine Frau, die Zippora, einen Stein nahm und an seiner Stelle, stellvertretend, diese Aufgabe ausführte. Durch die Beschneidung der Kinder drückten die Eltern damals aus, dass sie sich und ihre Kinder unter den Gehorsam Gottes stellen wollten. Mose hatte also seine Familie und sich selbst noch nicht genügend an Gott ausgeliefert. Erst nach dieser Beschneidung, von der wir hier lesen, war dies der Fall.

Die Beschneidung war das Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham. Durch das Blut, welches fliessen musste bei der Beschneidung, wurde äusserlich sichtbar, dass der wahre Gehorsam gegen Gott, welcher erst in Jesus Christus seine Vollendung fand, nur durch Blut geschehen kann. Wenn wir Jesus als unseren Herrn annehmen, so zählt Sein Blut, das Er am Kreuz fliessen lassen musste, zu unserer Glaubensgerechtigkeit hinzu und gilt als unser Gehorsam. So sind auch wir in Christus solche „Blutbräutigame“ und dürfen uns Seiner Gerechtigkeit erfreuen.

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