Grundlagen des geistlichen Tempelbaus -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 10. Feb 2008)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1966

für den 10. Feb 2008 - Autor:

Grundlagen des geistlichen Tempelbaus

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

1. Korinther 3, 16 *©*
 

Der erste „Tempel“ war die Stiftshütte in der Wüste, die das Volk Israel auf der langen Reise bei sich hatte. Darin waren verschiedene Geräte und alles musste nach exaktem Vorbild gebaut werden. Es durfte nichts chaotisch oder leichtfertig gemacht werden. Jede Arbeit musste sorgsam ausgeführt werden. Mose erhielt wirklich überaus exakte Details zum Bau erhielt. Gott sagte nicht etwa: Schau einfach, dass es ungefähr quadratisch wird und der Rest ist deine Sache“, sondern Gott legte sehr viel Wert auf das Einhalten eines jeden Details beim Bau dieses Heiligtums.

Auch wir sind von Gott nach einem exakten Plan gebaut. Gottes Ziel mit dem Tempel ist es, darin wohnen zu können. Das war seit jeher der innige Wunsch Gottes. Gott sehnt sich mit grosser Sehnsucht danach, unter uns Menschen wohnen zu dürfen und in Kontakt mit uns zu sein. In direktem Kontakt, nicht mehr nur über einzelne Propheten, sondern mit jedem einzelnen Menschen. Doch wir müssen wissen, dass Gott Wert legt darauf, dass wir die Details, die er uns angibt in seinem Wort, einhalten. Auch wenn wir unter Gnade und nicht unter Gesetz leben, wünscht sich Gott dennoch, dass auch wir bestrebt sind, seine Gedanken und Wünsche, sein Wesen und seine grosse Liebe zu verstehen. Anders gesagt: Wir sind dazu berufen, ihn kennenzulernen. Er hat uns alles gegeben, was wir brauchen, um ihn kennenzulernen. Doch ist es wirklich unser Wunsch, ihn ganz nahe kennenzulernen? Sein Vertrauter, sein enger Freund zu werden?

Wann zog Gott in die Stiftshütte ein? Als die Menschen noch beim Aufstellen waren? NEIN! Sondern in dem Moment, als sie fertig waren damit! Dieses Werk des Aufstellens hat uns Jesus bereits vollbracht! Dank sei Ihm dafür in Ewigkeit! Wir müssen nicht perfekt sein, um der Tempel Gottes zu sein! Sondern Jesus hat uns vorbereitet, uns als Gottes Tempel aufgestellt! Gott ist eingezogen, der Heilige Geist hat seinen Tempel eingenommen. Unser Auftrag ist nun, ihm zu dienen. Wir sind heilige Priester, die Gott dienen sollen. Jesus hat uns vorgemacht, was es bedeutet, ein Hohepriester zu sein. Er hat, so sagt dies der Hebräerbrief, als Hohepriester sich selbst als Schlachtopfer im Tempel dargebracht. Wir müssen nun nicht danach streben, auch ans Kreuz genagelt zu werden. Doch ist unser Auftrag ein ähnlicher: Unser Leben soll ein wahrer Gottesdienst sein, der am Gehorsam erkannt wird. Jesus sagte: Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten. Die Grösse unserer Liebe zu Gott kann an unserem Gehorsam gemessen werden. Wir werden auf der Erde nie die Grösse der Liebe Jesu erreichen, doch soll unser Ziel sein, uns ihr möglichst weit anzunähern. Wir sollen nicht mehr Schafe, Rinder und Tauben opfern, sondern unser Gehorsam ist eines der Gott wohlgefälligen Opfer. Ein weiterer Teil unseres Amtes als Hohepriester ist der Dienst der Nächstenliebe. Gott sagt zu uns, er habe viel mehr Freude daran, wenn wir die Fesseln der Gefangenen lösen als wenn wir fasten. Interessant ist, dass diese Aussage nicht erst im Neuen Testament kommt, sondern bereits 700 Jahre vor Jesu Geburt (Jes. 58,6). Es war schon immer Gottes Wunsch, dass die Menschen einander lieben und diese Liebe in praktischen Taten ihren Ausdruck finden!

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