Das rechte Rühmen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Feb 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1962

für den 06. Feb 2008 - Autor:

Das rechte Rühmen

''So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR.''

Jeremia 9, 22-23 *©*
 

Es ist nicht verkehrt oder unrecht weise, stark oder reich zu sein oder auch zu werden. Sich dieser Dinge nicht zu rühmen, bedeutet nicht, sie nicht besitzen zu dürfen und auch anzustreben. Gott hat uns zur Thematik des Ruhmes und der Ehre eindeutiges zu sagen. Ein klares Prinzip wird deutlich. Ein Prinzip (Mehrzahl: Prinzipien; von lat. principium = Anfang, Ursprung) ist ein Gesetz, das anderen Gesetzen übergeordnet ist (wobei der Begriff Gesetz ersetzbar ist durch die Begriffe Gesetzmäßigkeit, Naturgesetz, Regel, Richtlinie, Verhaltensrichtlinie, Grundsatz, Postulat). Es wird ein roter Faden deutlich in der Bibel von Anfang bis zum Ende: Gott hat etwas gegen Überheblichkeit (1. Korinther 1, 18-20)! Ein hochmütiger Mensch (auch wenn er gläubig ist) stößt bei Gott auf taube Ohren. Der Grund ist einfach, daß wir definitiv keinen Grund dafür haben uns auf irgendetwas etwas einzubilden - vor allem auch nicht darauf, gläubig zu sein. Nicht wir haben Gott erwählt, sondern Gott hat sich unserer erbarmt (Johannes 15,16). Gottes Reich ist keine ''Talkshow'' wo der gehört und anerkannt wird, der am meisten und auffälligsten redet und angibt. Gottes Reich ist ein Reich der Kraft (1. Korinther 2, 4-5). Nicht Menschenweisheit ist wichtig, sondern Gottes Kraft. Und diese Kraft ist oft eher ein leises und sanftes Sausen (1. Könige 19,12) und eben kein lautes und polterndes Getöne und Gedöns. Wenn jemand eine gute und vorbildliche Leistung abliefert und eine gute Tat vollbringen konnte, der ist DANN in Gottes Augen NICHT tüchtig, wenn er sich selbst anstatt den HERRN empfiehlt (2. Korinther 10,18).

Wer sich grundsätzlich gerne selbst auf die Schulter klopft und klopfen lässt (ohne in erster Linie aufrichtig auf Gott zu verweisen) hat definitiv eine hochmütige Einstellung und somit ein Problem mit Gott. Der Apostel Petrus macht uns dieses göttliche Prinzip deutlich wenn er in 2. Petrus 5, 5-6 schreibt. ''Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit''. Die Demut ist also etwas, was man festhalten kann und soll - was somit auch aussagt, daß sie einem entgleiten kann und unbeachtet (nicht ernstgenommen) dann auch zum Hochmut sich zu entwickeln droht. Gott lässt uns nicht im Regen stehen und ein Arbeiter (im Reich Gottes) ist seines Lohnes wert (Lukas 10,7). Wenn es Gott gefällt dann wird er uns zu seiner Zeit auch ehren und unseren Dienst bestätigen und Frucht entstehen lassen für alle Beteiligten. Alles kommt von Gott und IHN zu kennen darf uns in aller Demut dann auch stolz und dankbar machen. Aber eben nicht so, daß wir sagen: ''Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner...'' (Lukas 18,11). Ein sehr hochmütiges (und somit unrechtes) Gebet, oder? Psalm 111,10: ''Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich''. :-)

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