Das Alte ist vergangen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 31. Dec 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1925

für den 31. Dec 2007 - Autor:

Das Alte ist vergangen

''Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.''

2. Korinther 5, 16-18 *©*
 

Gott macht alles neu - das ist wahrhaftig und gewiß (Offenbarung 21,5). Wer behauptet die Bibel ist unmodern und veraltet und die moderne Wissenschaft hat die Aussagen der Bibel relativiert, abgeschwächt und als falsch erkannt, der hat wirklich keine Ahnung! Hier ist meist nur der Wunsch der Vater des Gedanken - was nicht sein kann, das nicht sein darf! Wer der Alte geblieben ist, das sind die Menschen. Wer Probleme schafft - das ist der Mensch und nicht Gott! Gott schafft Lösungen, das steht fest. Das Wort ''Problem'' stammt vom altgriechischem Problematon, also ''das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde''. Das Problem eines Problems ist die Lösung und die Person, die die Lösung anbietet, anbieten kann und will! Wollen wollen viel aber Können können sie es nicht! In erster Linie wenn es um existentielle Dinge geht, die den ganzen Menschen betreffen. Das vorherrschende Merkmal eines Problems ist seine Schwierigkeit, die von trivial (auf den ersten Blick lösbar), über einfach und schwierig bis hin zu unlösbar variieren kann. Die Schwierigkeit ist jedoch meist das unpräziseste und am wenigsten hilfreiche Merkmal eines Problems, denn die Schwierigkeitswahrnehmung hängt vom jeweiligen Problemlöser und den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen ab und kann durch Fehlschlüsse die Sicht auf die wahren Hintergründe vernebeln. Die Beurteilung der Schwierigkeit eines Problems ist in der Regel erst dann sinnvoll und akkurat, wenn die Merkmale ausführlich betrachtet wurden. Man könnte auch einfach sagen, daß man die Lösung nicht sieht, wenn man zuvor das Problem nicht wahrgenommen hat (Römer 7,13). Die wahren Hintergründe unseres ''alten Problems'' zeigt Gottes Wort, der Zustand der Welt und das Zeugnis der Christen auf. Das scheinbar Unlösbare ist für den Menschen gewissermaßen eine Schicksalsfrage geworden. Leider sehen nicht wenige Menschen in so einer für sie realen Ausweglosigkeit nicht selten nur den Weg in den Selbstmord. Verzweiflung ist das Gegenteil von Glauben.

In Deutschland nimmt sich statistisch gesehen alle 47 Minuten ein Mensch das Leben. Damit sterben mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Aids und Gewalttaten zusammen. Und dann will man uns erzählen, daß es die Christen sind, die Probleme haben und sich in eine Scheinwelt flüchten? Jesus sagte: ''Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken'' (Lukas 5,31). Wer sich nicht selbst als krank bezeichnet (an seiner Seele) der sieht auch keinen Bedarf an irgendeiner Hilfe oder Medizin. Was bezeichnet die Bibel als ''alt''? Es ist der Zustand des Menschen nach dem Sündenfall, es ist der Tod! Es ist ein Virus, der als Sünde bezeichnet wird (Römer 5,12). Ungläubige sind gewissermaßen geistlich tote Menschen weil sie die Wahrheit verleugnen und ignorieren. Das, was im eigentlichen Sinne lebt, ist ewig. Aber nicht aus uns. Paulus schreibt in Epheser 2, 8-10: ''Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.'' Das ist das Neue, das Ewige und Gottes Werk. Unsere wahre Persönlichkeit gibt es nur ohne Sünde, alles andere ist ein Trugbild und eine Projektion der Unversöhnlichkeit mit Gott durch Ablehnung von Jesus Christus! Wer den Sohn nicht hat und leugnet, der hat auch den Vater nicht (1. Johannes 2,23). Das sollten wir annehmen und nicht ablassen daran festzuhalten. Wir sollten uns auch selbst nur noch als Kind Gottes wahrnehmen und nicht zurückschauen, denn wir leben in der Lösung und nicht mehr im Problem (Lukas 9,62). Gott segne euch! :-)

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