Haus des Lebens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Oct 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1844

für den 11. Oct 2007 - Autor:

Haus des Lebens

''Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie - ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riss der Strom an dem Haus und konnte es nicht bewegen; denn es war gut gebaut.''

Lukas 6, 47-48 *©*
 

Der Mensch braucht ein zuhause! Einen Ort und eine Behausung, wo er sein Haupt hinlegen kann und für sich ist. Selbst die Tiere in der Natur brauchen einen Unterschlupf und das Gefühl der Geborgenheit, etwas wo man sich ungestört zurückziehen kann. Wohnen und Leben - Gott will, daß wir das tun (Jeremia 29,5). Es ist ein Grundbedürfnis! Nun gibt es aber zwischen den Menschen gravierende Unterschiede beim bauen und wohnen. Am Beispiel des Königs Schallum von Juda, dem Sohn Josias (Jeremia 22, 11-21) wird deutlich, wie jemand sich verhält, der alles Reden Gottes achtlos in den Wind schlägt (Vers 21) und nur Interesse daran zeigt, sein Haus zu vergrößern und andere Menschen dafür auszunutzen. Wer nicht auch an andere denkt und sich den Sorgen und Nöten seiner Nächsten verschließt, hat Gott nicht erkannt! So jemand kann kein Christ sein (Matthäus 7, 17-18)! Sich der Elenden und Armen zu erbarmen ist der Wille Gottes, denn der HERR hat es mit uns - ohne Gegenleistung - ebenso getan. Wenn es um unser Haus geht, so haben wir mit ''Wasserfluten'' im übertragenen Sinne auch etwas zu tun. Im Grunde unser ganzes Leben lang. In der Geschichte um das Haus Juda macht Gott dem König Schallum deutlich, daß man durchaus Gutes tun kann und König im eigenen Hause sein darf, ohne sich egoistisch, prahlsüchtig und hartherzig zu verhalten. Auch ohne diese schlimmen Eigenschaften kann man König und ein barmherziger Mensch sein vor Gott. Man verliert dadurch nichts und kommt auch nicht zu kurz - im Gegenteil! Der Vater Schallums, König Josia, hat das während seiner Regentschaft vorgelebt (Vers 15) aber offensichtlich ohne seinen Sohn damit zu beeindrucken - traurig! Heutzutage sind diese schäbigen Charaktereigenschaften vielerorts schon ''zum guten Ton'' verkommen für Menschen, die irgendeiner gewinnbringenden Sache vorstehen.

Wer keine Härte zeigt gegenüber der Konkurrenz und den ''sowieso überbezahlten Angestellten'' kann nur verlieren. So denken und handeln viele. Nicht nur Firmenbesitzer. Man spricht dann von einem ''gesunden Egoismus'' - aber ich glaube Egoismus ist niemals gesund! Zuviel Barmherzigkeit wird als Führungsschwäche ausgelegt - aber genau das Gegenteil ist der Fall! Milde und Güte wird in der Welt oft als etwas Kontraproduktives angesehen - und leider ist es tatsächlich so! Wenn sich der König Schallum selbst begegnet wäre, hätten sie sich gegenseitig bekämpft und ausgenutzt und verachtet. Für Christen gilt: Man kann nicht nur sein Haus, sondern auch seinen Charakter auf Felsen bauen! Den Felsen des Heils, der Vergebung, der Liebe, der Güte und Nachsicht, der Wahrheit und der Dankbarkeit, der Verantwortung und des ewigen Lebens. Was nützen mir meine irdischen Schätze im Himmel? Kann ich es mir nicht wirklich leisten von Herzen großzügig zu sein als gläubiger Mensch? Oder gefällt es mir mein Haus zur ''Geisterbahn'' zu machen - einen Ort der Dunkelheit und unliebsamen Überraschungen? Wir sind lebendige Bausteine des Hauses Gottes (1. Petrus 2,5) und Jesus bereitet uns im Himmel gerade unsere Wohnungen zu (Johannes 14,2). Eine wunderbare Aussicht und Freude! Hören wir auf Jesus und glauben seinen Worten. Richten wir uns in unserem Leben danach, so haben wir immer die richtigen Werkzeuge dabei um Ewiges zu bauen! :-)

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