Unabhängigkeit macht angreifbar -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Sep 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1809

für den 06. Sep 2007 - Autor:

Unabhängigkeit macht angreifbar

''Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch''

1. Korinther 3, 11-15 *©*
 

Neulich hörte ich einen Satz den ich mir merken musste: ''Das Haus, daß du ohne Gott baust, musst du selbst unterhalten!'' Warum baut man ein Haus? Sicherlich auch, um sagen zu können, das dies sein zuhause ist und man diese Wohnstätte besitzt. Wenn man nicht gerade mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, geschieht dies meist unter gewissen Risiken und Entbehrungen. Zumindest wenn man in einem relativ wirtschaftsstarken Land lebt. Und wenn das Haus einigermaßen steht, hat man immer alle Hände voll zu tun es auch zu erhalten und zu verteidigen. Manche leben mit der Angst alles wieder zu verlieren und sich übernommen zu haben. Seine ''Schäfchen ins Trockene zu bringen'' ist für viele das Allerwichtigste! Aber fragen wir uns ernstlich, wo wir am Ende der Erschöpfung stehen? War es das alles wirklich wert? Was blieb auf der Strecke? Was gewinnen wir, wenn wir festhalten was Gott nicht gebaut hat? Nicht daß es verkehrt wäre ein Haus zu bauen, aber man kann auf dem Grund der Erlösung vieles bauen und nicht alles genießt den Segen Gottes! Was wir bauen muss der Prüfung Gottes standhalten - und es geht nicht nur um Häuser oder generell um sichtbare Dinge. Mit was füllen wir unser Herz und was muten wir unseren Augen und Ohren zu? Es ist uns alles erlaubt, aber nichts davon soll uns gefangen nehmen (1. Korinther 6,12). Wo stehen wir hier schon vor dem Abgrund? Wenn du zum Beispiel für nichts anderes mehr Zeit hast, als dich um die Erhaltung deines Hauses, deines Lebens zu kümmern, dann stimmt etwas nicht.

Es mag sein, daß man manchmal sogar von außen bestimmte Dinge mehr oder weniger aufgezwungen bekommt. Dann liegt es an dir dies zu ändern! Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29)! Wir sollen keine Unabhängigkeit suchen wo es sie nicht gibt! Der Feind wartet nur darauf uns über alle Maßen zu beschweren und uns das Leben zu versauern. Wenn wir vom Kopf und Herz her unser Leben als Selbstversorger leben wollen als Christ, dann wird uns unser Alltag wie eine Tretmühle vorkommen an der wir uns die Füße wund laufen. Irgendwann können wir dann nicht mehr laufen. Jesu Joch ist leicht und sanft - warum sollten wir kämpfen wo dies nicht nötig ist? Manchmal kommen wir auf die dumme Idee uns Gott gegenüber durch Unabhängigkeitsbestrebungen emanzipieren zu wollen! Sind wir so gleichmütig wie es beispielsweise Hiob war? Können wir auch sagen: ''Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren: Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt (Hiob 1,21)!? Würde bei uns nicht eine Welt zusammenbrechen wenn unsere Häuser und andere Errungenschaften, unser sauer verdientes Geld, unsere Beziehungen und ''unser'' Glaube abhanden kommen würde? Was hält uns wirklich, wenn nichts mehr bleibt wie es war? Dienen wir Gott oder dem Mammon (Lukas 16,13)? Dienen wir nur unserer eigenen Vorstellung von einem guten Leben oder tatsächlich Gott und seinem Willen für unser Leben?

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