Treue und Wahrhaftigkeit -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 19. Aug 2007)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1791

für den 19. Aug 2007 - Autor:

Treue und Wahrhaftigkeit

''Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.''

Offenbarung 19,11 *©*
 

Ich darf seit gut 20 Jahren Christ sein. Mir ist in dieser Zeit völlig klar geworden, daß ich selbst nie dazu in der Lage gewesen wäre, über so einen langen Zeitraum an dieser Botschaft des Evangeliums festzuhalten. Oft wird man als gläubiger Mensch doch belächelt, für naiv und psychisch labil gehalten und entsprechend verachtet. Würde es nur an meiner Treue und meinem Willen liegen, wäre ich mit meinem Glauben nicht weit gekommen und hätte bald Bankrott angemeldet. Im Laufe der Jahre ist mir bewusst geworden, daß mein Wollen und Vollbringen tatsächlich reine Gnade ist und von Gott geschenkt wird (Philipper 2,13). Grundsätzlich glaube ich, daß die Menschen generell ein Problem damit haben von Herzen treu zu sein. Heutzutage ist fast alles, mehr oder weniger, nur noch mit begrenzter Haltbarkeit zu bekommen. Im Berufsleben gibt es immer mehr Firmen, die Zeitarbeit anbieten oder befristete Verträge. Wenn es ums heiraten geht, spricht man immer weniger von einer Ehe, sondern von einem ''Lebensabschnittspartner''. Allgemein muß man feststellen, daß sich unsere Gesellschaft immer mehr eine ''Söldnermentalität'' aneignet. Wer am meisten Geld und Macht bietet, dem gehört für eine bestimmte Zeitdauer meine Aufmerksamkeit und mein Wille - nicht nur im Sport! Inhalte sind dabei weniger wichtig auch wenn einem das meist so ''verkauft'' wird. Treue und Wahrhaftigkeit wollen sich viele einfach nicht mehr leisten, weil es sich scheinbar nicht lohnt. Dann sucht man eben kurzerhand eine ''neue Herausforderung''... Viele leben nach dem Motto: ''Gerecht ist, was gefällt!'' Auf Rücksicht kann man hier kaum hoffen, weil der Egoismus bei solchen Menschen schon zu ihrer zweiten Natur geworden ist. Sie wollen als Erster durchs (eigene) Ziel und wer nett und treu und ehrlich ist, den beissen die Hunde. Die bekommen noch nicht einmal einen Trostpreis! So denken nicht wenige Menschen, so erzieht einen die Gesellschaft. Wie anders geht Gott mit uns um! Wenn wir IHM unser Leben anvertrauen und Hoffnung investieren, werden wir garantiert nicht die Dummen sein.

Nicht daß man als Christ nicht auch so manchen (auch unangenehmen) Veränderungen im Leben ausgesetzt wäre, aber entscheidend ist hier der Wille Gottes und nicht mein eigener Wille. Gott führt niemanden in die Irre der sich IHM im Glauben anvertraut. Gottes Wege für uns bestehen aus Güte und Treue (Psalm 25,10). Nur Gott hat letztlich die Autorität und das Recht zu entscheiden was gut oder schlecht, richtig oder falsch war (Psalm 89,15). Gott ist seinen Prinzipien treu und die sind auch gleichzeitig das Fundament seines Reiches: Gerechtigkeit, Treue, Kraft, Wahrheit, Liebe, Frieden und Freundlichkeit (Römer 14,17). Wer würde sich das nicht auch für sein eigenes Leben wünschen? Danach dürfen wir streben, auch gerade weil das Leben auf Erden so manche Bedrängnisse mit sich bringt (Apostelgeschichte 14,22). Wenn wir diese göttlichen Tugenden in unserem Leben manchmal nicht verspüren und erkennen, lernen wir sie schätzen und lieben wenn wir sie dann (wieder) haben! Ich glaube Gott will uns diese Sehnsucht nach IHM und seinem Reich unbedingt erhalten. Sehnsucht lebt von Hoffnung und wenn wir schon alles hätten, wo bliebe dann der Glaube, die Erwartung, die Liebe und die Sehnsucht?

Römer 5, 3-5:

''Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.''

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