Sein oder Nichtsein Teil 3 -|- Andacht von Wladimir Lebedew (Daily-Message-Archiv, 10. Aug 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1782

für den 10. Aug 2007 - Autor:

Sein oder Nichtsein Teil 3

''Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amittais: Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.''

Jona 1, 1-2 *©*
 

Im Buch des Jona ist uns eine geistlich lebenswichtige Frage vor Augen gestellt - wollen wir Gott ergeben und völlig aufrichtig sein, oder nur nach außen als ein Glaubiger erkannt werden? Auch im 21. Jahrhundert nach Christus gibt es noch Pharisäer. Im Evangelium des Matthäus, im Kapitel 23, Vers 3 lesen wir Jesu Warnung: ''Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun es nicht.'' Die Frage nach einer völligen Hingabe zum Dienst für Gott war und bleibt bis heute sehr wichtig. Um sich manchmal heuchlerisch und scheinheilig zu verhalten, ist es durchaus nicht nötig gleich ein Pharisäer zu werden. Ein anschauliches und überzeugendes Beispiel für so ein Verhalten war Jona selbst. Fragen wir uns, ob er tatsächlich wollte, dass sich die Bewohner von Ninive bekehren und Gott anbeten? Die Antwort ist völlig klar: NEIN! Obwohl Jona in Ninive predigte, war es nicht der Wunsch seines Herzens, daß diese Menschen umkehren sondern er war Gott ungehorsam und heuchelte. Wenn wir dem HERRN nur äußerlich gehorchen, schrieb Martin Luther, gehorchen wir Ihm ganz und gar nicht. Das Leben eines Gläubigen wird in seinen konkreten Gedanken und bestimmten Taten erwiesen. ''Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit.'' (Jakobus 3,13). Jona war und blieb auch nach seiner Predigt in Ninive im Ungehorsam gegenüber dem Willen Gottes. Er beschuldigte den HERRN: ''War das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Land war? Deshalb floh ich schnell nach Tarsis! Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und einer, der sich das Unheil gereuen lasst. Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir! Denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe!'' (Jona 4,3-4). Selbst große Schwierigkeiten und Hindernisse konnten den Charakter Jonas nicht ändern und ihn zu einem gehorsamen und völlig ergebenen Diener Gottes machen.

Keine menschlichen Bemühungen, noch große Versuchungen, noch nationale Angehörigkeit, noch etwas anderes schenken einem Menschen seine Bekehrung und geistliche Errettung. ''Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme'' (Epheser 2,8-9). Gott verurteilte die äußerliche, heuchlerische, scheinheilige Religiosität der Juden und ihre oft unmenschliche, unbarmherzige Gleichgültigkeit gegenüber den Nächsten. ''Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben'' (Römer 2, 28-29, Elberfelder Übersetzung).

Ein nicht wiedergeborener Mensch ist ein geistlich gestorbener Sünder. Egal, von welcher Nation er ist. Und er braucht geistliche Errettung. Ohne Gott sind alle unsere Bemühungen vergeblich und nutzlos. Wir dienen dem HERRN nicht, damit wir uns das Heil verdienen. Gott errettet uns, damit wir IHM überhaupt dienen können. Ich glaube, daß der HERR dabei verschiedene Mittel gebrauchen kann, damit sein Name durch die Christen verherrlicht werde. In erster Linie durch die Predigt des Evangeliums, aber sogar durch die Tiere. Ich habe einen Artikel über einen alten Professor gelesen. Seine Studenten haben von Zeit zu Zeit verschiedene Fragen gestellt. Einmal haben sie ihn gefragt: ''Glauben Sie etwa daran, daß Bileams Eselin tatsächlich gesprochen hat?'' (4. Mose 22,28). Der Professor hat einige Zeit geschwiegen und dann geantwortet: ''In meinem Leben hörte ich sehr viele Leute, die wie ein Esel gesprochen haben. Und ich war sehr erfreut zu erfahren, daß eine Eselin wenigstens einmal, die ganze Geschichte der Menschheit betreffend, etwas auf menschliche Weise zu sagen hatte. Um die Menschen zu erretten, kann Gott sogar eine Eselin gebrauchen.''

Der HERR verzögert nicht die Verheißung, wie es einige fur eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen (2. Petrus 3,9).

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