Das Bekenntnis der Israeliten Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Jun 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1717

für den 06. Jun 2007 - Autor:

Das Bekenntnis der Israeliten Teil 2

''So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in Ägypten, und dient dem HERRN. Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen. Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den HERRN verlassen und andern Göttern dienen!''

Josua 24, 14-16 *©*
 

Anhand von fünf Punkten will ich aufzeigen was das Wesen eines Bekenntnisses ist, wie es entsteht und was ich persönlich davon habe:

1.) Das Bekenntnis macht das Vertrauen zu Gott fest
Etwas zu bekennen ist kein Lehrstück des Glaubens, sondern eine Entscheidung, in der Menschen ihr Vertrauen zu Gott festmachen. Diese Entscheidung und dieses Vertrauen wird im Bekenntnis ausgesprochen und festgehalten.

2.) Das Bekenntnis antwortet auf jede Herausforderung
Ein Bekenntnis geschieht nicht aus einer Laune heraus, sondern von Notwendigkeiten inspiriert, geben Menschen ein klares Signal ihrer Überzeugung. Nicht jede Zeit und Situation ist reif für große Bekenntnisse. Zur Klärung des Lebenszieles ist das Bekenntnis sicherlich notwendig. Ein Bekenntnis wird durch existentielle Situationen herausgefordert und ist darauf bezogen. So hat sich beispielsweise auch ein Martin Luther seinerzeit vor dem Kaiser zu einem Bekenntnis auf die Wahrheit der Bibel genötigt gesehen. Er hat seinen Glauben allein an Jesus Christus festgemacht und seine Erkenntnisse nicht widerrufen. Er wollte und konnte trotz großem äußerlichem Druck nicht anders handeln. Die Reformation führte letztlich 1530 zum ''Augsburger Bekenntnis'' das sich allein auf die Rechtfertigung durch den Glauben an das Evangelium berief, und sich von allem anderen distanzierte was dem widersprach.

3.) Das Bekenntnis antwortet auf Gottes Handeln
Gott hält sein Wort. ER ist der HERR und der Lenker der Geschichte. Auch unserer eigenen Geschichte! Gott ist treu. Das Vertrauen zu Gott ist kein Akt der Verzweiflung, kein Sprung ins Ungewisse mit unklarem Ausgang. Kein blindes Vertrauen was entweder gut oder böse enden kann. Wäre es so, wäre der Glaube eine höchst riskante Angelegenheit und sehr leichtsinnig. Aber so ist es nicht. Vertrauen zu Gott ist gut und des Glaubens wert. Der Glaube beginnt nicht mit einer Vertrauensleistung der Menschen sondern mit dem lebensschaffenden, rettenden und bewahrenden Handeln Gottes in Jesus Christus. Unser Bekenntnis erinnert uns und andere an das Tun Gottes. Das allein geht dem Glauben voran und rechtfertigt ihn.

4.) Das Bekenntnis ist Gotteslob
Ein Bekenntnis redet Klartext! Es sagt nicht nur an wen, sondern auch an was geglaubt wird. Es sind nicht nur objektive aber distanzierte Wahrheiten sondern Bekenntnisse zur Ehre Gottes. Wenn wir glauben und bekennen was Gottes Wort sagt, ehren und loben wir Gott, den Ursprung des Wortes. Wahrheiten aussprechen heißt immer Gott loben! Und die Wahrheit finden wir im Evangelium zu dem wir uns bekennen sollen (2. Korinther 9,13).

5.) Das Bekenntnis stiftet Einheit
Einheit ist keine Selbstverständlichkeit. Glauben ist oft vielfältig und auch teilweise subjektiv. Jeder hat Gott so wie kein anderer. Dennoch verbindet die Einheit in der Lehre im Bekenntnis die Glaubensgeschwister. Wichtig ist vor allem geistliche Einheit. Der Geist kann dann auch notwendige Abgrenzungen deutlich machen. Die sollte man ebenso deutlich aussprechen, wenn zum Beispiel falsche Lehren Einzug halten in den Versammlungen oder wo auch immer. Ein Bekenntnis geht beispielsweise auch der biblischen Glaubenstaufe voraus! Man hört, glaubt, bekennt sich zu Christus und lässt sich taufen! Vielfalt wird durch das Bekenntnis sinnvoll begrenzt denn nicht jede Vielfalt entspricht dem Willen Gottes. Toleranz hat auch seine Grenzen. Es gibt nur einen Weg zum Vater und dies bekannte niemand anderes als Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6).

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