Respekt und Ehrfurcht -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. May 2007)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1709

für den 29. May 2007 - Autor:

Respekt und Ehrfurcht

''Da sprach Mose zu Aaron: Das ist's, was der HERR gesagt hat: Ich erzeige mich heilig an denen, die mir nahe sind, und vor allem Volk erweise ich mich herrlich. Und Aaron schwieg.''

3. Mose 10,3 *©*
 

Ich glaube zur Zeit des alten Bundes, also bevor (zeitlich gesehen) Jesus zum Lamm Gottes wurde (Johannes 1,29) war es einerseits ein Privileg aber auch eine große Verantwortung und Bürde zum Volk Gottes zu gehören. Die Regeln und Gebote, um Gott damals nahe sein zu können, waren zahlreich und überaus streng. Sie erforderten sehr viel Disziplin, Aufmerksamkeit und einen umfassenden Verhaltenskodex. Die kleinste Abweichung und jedes Fehlverhalten außerhalb der klaren Anweisungen Gottes, die ER durch Mose gab, hatten fatale Folgen. Der unmittelbare Tod der handelnden Person war zumeist die unausweichlichen Folge. Auf so tragische Weise kamen zwei der Söhne Aarons ums Leben weil sie ein ''fremdes Feuer'' vor den HERRN brachten (3. Mose 10,1-2). Aber sie starben zumindest ''vor dem HERRN'' so daß ich glaube, sie wurden zwar ihres irdischen Lebens beraubt, waren aber nicht ewiglich verloren. Dennoch bleibt bestehen, daß Gott keine Wahl hatte so zu handeln wie er es tat. Die ewige Beziehung Gottes zu den Menschen stand auf dem Spiel! Was geschah weiter? Gott redete mit Aaron. ER ließ ihn nicht geschockt stehen und zeigte ihm die kalte Schulter, sondern wandte sich ihm zu. Seine Botschaft an ihn und an uns lautete: ''Ihr sollt unterscheiden, was heilig und unheilig, was unrein und rein ist, und Israel lehren alle Ordnungen, die der HERR ihnen durch Mose verkündet hat.'' (3. Mose 10,10-11). Was geschah war keine eitle Machtdemonstration Gottes oder blinde Willkür wie manche Bibelkritiker wohl meinen, wenn sie den Gott des Alten Testamentes als hart und grausam beschreiben. Sie sind geistlich blind. Alle Opfergebote waren eine Vorschattung auf das, was danach geschah. Wir Menschen mussten das unbedingt verstehen und erkennen. Was nützt die Vergebung der Sünden wenn wir nicht verstehen warum und wovon und vor allem wodurch wir Erlösung brauchen und erhalten?

Aaron hatte das verstanden und er schwieg! Sicherlich war er alles andere als glücklich über das, was mit seinen Söhnen Nadab und Abihu geschah, aber er verstand es. Wenn heute jemand das Lamm Gottes, Jesus Christus, für unwürdig oder überflüssig ansieht, obwohl ER genau das Gegenteil ist, nämlich würdig und notwendig, der wird ebenso den Zorn Gottes auf sich ziehen wie die Feinde Israels (Offenbarung 5,12). Gleiches gilt für Menschen, die der Würde und der Heiligkeit Gottes keine Anerkennung und keinen Respekt entgegenbringen. Oder die meinen, sie würden Gott einen Gefallen tun durch ihre Anmaßungen und Eigenmächtigkeiten. Es ist keine gute Idee Gott bei der Erlösung, der Vergebung der Sünden, ins Handwerk zu pfuschen. Da ist schweigen, zuhören und glauben wichtiger als alles andere! Das galt für den alten Bund ebenso wie es heute im neuen Bund Gültigkeit hat. Der Unterschied ist nur, daß zur Zeit des Alten Testaments Gottes Gericht und Reaktion nie auf sich hat warten lassen. Leider meinen heutzutage einige Menschen, Gott existiert nicht oder er ist gleichgültig und mit allem einverstanden, nur weil nicht sofort Gegenteiliges passiert. Ein schwerer Irrtum! Alle Fanatiker, Irrlehrer, Verführer, Lügner und Feinde der Wahrheit werden zur Rechenschaft gezogen werden. Dies gilt für jeden, der Jesus Christus bewusst ablehnt und IHM die Tür vor der Nase zuschlägt. Es ist heute nicht mehr schwer eine gesunde (liebevolle) Beziehung zu Gott zu haben, der ernsthafte Glaube an das Evangelium genügt, aber selbst das ist für manche leider schon zuviel...

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